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  • Mo., 03. November 2014, 12:16 Uhr
    Kulturetat 2013 der Stadt, der Festspiel GmbH und der Kultur- und Veranstaltungs- GmbH

    Hohe Qualität mit überschaubaren Mitteln 

    Nach einem Bericht der Pressestelle der Stadt Worms, steht die Zahl 16,7 Millionen Euro für den Kulturetat der Stadt, der Festspiel GmbH und der Kultur- und Veranstaltungs- GmbH im Jahre 2013. Damit würde dieser, bezogen auf den Verwaltungshaushalt der Stadt 2013 und den Etat der Stadt Worms Beteiligungs- GmbH (SWB) bei 7,5 Prozent liegen und bliebe gegenüber 2012 nahezu unverändert.

     

    „Die Zahlen belegen, dass wir mit vergleichsweise überschaubarem Mitteleinsatz, mit Hilfe der Unterstützung des Landes und unserer Sponsoren sowie aufgrund gezielter lokaler und regionaler Netzwerkarbeit viel bewegen. Unser reichhaltiges Kulturprogramm findet regional wie auch überregional Beachtung, was zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, machte Oberbürgermeister Michael Kissel deutlich.

    Das Zahlenwerk stammt aus dem Kulturbericht 2013, den Kulturkoordinator Volker Gallé in der kommenden Sitzung des Kulturausschusses präsentieren wird. 2012 lag der Kulturetat bei 16,6 Millionen – im Vergleich zu den Jahren davor, in denen der Etat bei etwa 13,5 Millionen Euro lag, gab es 2011 eine dauerhafte Steigerung um rund drei Millionen Euro. Diese sei zum größten Teil auf die Neueröffnung des „Wormsers“ mit dem neuen Kultur- und Tagungszentrum zurückzuführen, erläutert Gallé in seinem Bericht. Dem entspreche auf der anderen Seite das damit einhergehende, deutlich größere Kulturangebot und die wachsende Zahl der Tagungen im Wormser.

    „Das kulturelle Angebot ist ein wesentlicher Standortfaktor und wichtig für Lebensqualität und Ausstrahlung unserer Stadt“, bekräftigt Oberbürgermeister Kissel seine Strategie. Die Wormser Kulturpolitik richte sich seit Ende der neunziger Jahre gezielt konzeptionell aus. Als Schauplatz der mittelalterlichen Nibelungensage verfüge Worms über ein Alleinstellungsmerkmal, das konsequent umgesetzt werde. Beispielhaft dafür seien natürlich die national beachteten Nibelungenfestspiele, das Nibelungenmuseum, aber auch das „Spectaculum“, das ebenfalls jährlich tausende Besucher in die Stadt locke.

    „Der Kulturbericht von Kulturkoordinator Volker Gallé ist Ausdruck einer schlüssigen Strategie, das Alleinstellungsmerkmal als Nibelungenstadt mit den weiteren Kernprofilen Jüdisches Worms, Dom, Luther und Wein gezielt für das Stadtmarketing einzusetzen und als ein Motor der Stadtentwicklung nutzbar zu machen“, betonte der Stadtchef. Erst kürzlich präsentierte die Stadt eine Studie der Wormser Hochschule, die ergeben hat, dass die Wertschöpfung der Nibelungenfestspiele die städtischen Zuschüsse übertrifft. 1,6 Millionen Euro brachten die Festspiele 2014 der Stadt ein.

    Die städtische Kulturkoordination stehe zudem für zahlreiche andere kulturelle Ereignisse wie das Festival „wunderhoeren“, die Wormser Kulturnacht und die Jüdischen Kulturtage. Das derzeit herausragende Projekt sei der SchUM-Welterbeantrag. „Gemeinsam mit den Städten Speyer und Mainz, dem Land sowie den Jüdischen Gemeinden arbeiten wir an vielen wissenschaftlichen Grundlagen, bieten ein  vielfältiges kulturelles Angebot und haben mit der Vereinsgründung jetzt auch die Plattform für die so wichtige Netzwerkarbeit geschaffen“, so OB Kissel.

     

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