Wenn der Mozartsaal sich in einen Kinosaal verwandelt, wissen designierte Filmfreunde, dass es sich nur um Hollyworms handeln kann. Das Filmereignis findet dieses Jahr zum achten Mal am Samstag, 9. April, im Wormser Kulturzentrum statt. In Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg) und der Berliner Filmagentur „aug&ohr medien“ werden ab 20 Uhr Kurzfilme unterschiedlichster Genres gezeigt. Darunter auch die elfminütige, schwarze Komödie „Johnny Lonesome“ des Wormser Filmemachers Florian Schäfer. Die Kurzfilme, die zum Teil preisgekrönt sind, unterscheiden sich zwar in Form und Länge, haben jedoch eins gemeinsam: Sie sind gleichermaßen fesselnd. Für alle, die gerne einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, gibt es im Anschluss an die Filmvorführungen die Möglichkeit, eine Backstage-Theaterführung als filmischen Rundgang zu erleben. Der Eintritt zu Hollyworms ist frei. Weitere Informationen zu dem Programm gibt es unter www.das-wormser.de.
Beim achten langen Wormser Kurzfilmtag Hollyworms zeigt Das Wormser am Samstag, dem 9. April, wieder ein buntes Potpourri an Kurzfilmen aus unterschiedlichen Genres, darunter spannende Dramen, kurzweilige Komödien, aber auch Science-Fiction-, Horror- und Animationsfilme. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. In zwei Blöcken ab jeweils 20 Uhr und 21 Uhr werden die zwanzig Kurzfilme in Kooperation mit der Berliner Filmagentur „aug&ohr medien“ und der Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg) präsentiert.
Film-Highlight aus Worms
Einer der wohl spannendsten Beiträge in diesem Jahr dürfte der elfminütige Kurzfilm Johnny Lonesome des Wormser Regisseurs Florian Schäfer sein. Der Protagonist Johannes – Spitzname Johnny – arbeitet als Verkäufer in einem Gebrauchtwagenhandel. Nach dem Tod seiner Mutter zieht er in ihre alte Wohnung ein. Bald jedoch verschlechtern sich Johannes geistiger und körperlicher Zustand und die Zuschauer können den Protagonisten auf dem gefährlichen Weg, den er einschlägt, begleiten.
Florian Schäfer, gebürtig aus Worms, absolvierte in Mainz eine Ausbildung zum Mediengestalter in den Bereichen Bild- und Ton mit dem Schwerpunkt Kamera. Anschließend studierte er in Köln Medienproduktionstechnik. Obwohl er nicht mehr in Worms lebt, war ihm klar, dass er seinen Film in der Nibelungenstadt drehen will. Er ergänzt: „Ich mag handgemachte Filme, denen man den Spaß beim Dreh ansieht. Ich finde, genau das strahlt Johnny Lonesome auch aus – den Spaß am Gruseln.“ Der Horror-Streifen mit komödiantischen Elementen feiert nur eine Woche zuvor in der Kinowelt Worms seine Premiere.
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