Gute Lösung gefunden: Fünf Einrichtungen freuen sicher über Geldspende
Horchheimer Ehrenamt erhält Unterstützung
OB Kissel überreicht den Scheck in Höhe von 500 Euro an die Vertreter aus dem Stadtteil Horchheim.
Lange, intensive Gespräche waren dem diesjährigen dritten verkaufsoffenen Sonntag vorangegangen. Denn aufgrund der diesjährigen Konstellation der Weihnachtsfeiertage entfiel der Sonntag nach Heiligabend, der sich im vergangenen Jahr bewährt hatte, als Termin. Der verkaufsoffene Sonntag musste deshalb auf den ersten Advent ausweichen – einem Datum, das mit Weihnachtsmärkten in drei Stadtteilen kollidierte. Die ehrenamtlichen Weihnachtsmarkt-Ausrichter und die Ortsvorsteher der betroffenen Stadtteile hatten deshalb den berufsbedingten Wegfall von Helfern und geringere Besucherzahlen befürchtet. In mehreren Gesprächen mit Oberbürgermeister Michael Kissel und Vertretern des Einzelhandels konnten alle Beteiligten schließlich einen Kompromiss erzielen: Die betroffenen Weihnachtsmarkt-Aussteller sollten mit einer Spende bedacht werden.
Den ersten Scheck überreichte OB Kissel nun im Beisein von Ortsvorsteher Volker Janson an fünf Horchheimer Einrichtungen. Die Kitas Kleines Meer, St. Bonifatius und St. Raphael, der Förderverein der Kerschensteiner Grundschule sowie die evangelischen Pfadfinder, Stamm „Grafen von Eberstein“, die sich alle am Horchheimer Advents- und Weihnachtsmarkt beteiligt hatten, dürfen sich über jeweils 100 Euro freuen.
„Ortsvorsteher Janson hat gekämpft um die Anerkennung der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchzuführen wäre“, betonte der Stadtchef bei der Scheckübergabe. Nichts desto trotz sei der verkaufsoffene Sonntag in der Weihnachtszeit für den Einzelhandel von großer Bedeutung. „Denn ein guter Umsatz sichert Arbeitsplätze“, so der OB. Umso froher sei er, mit allen Beteiligten eine gute Lösung gefunden zu haben. Es sei nicht einfach, jedem gerecht zu werden. Er danke dem Oberbürgermeister, dass er diese Lösung ermöglicht habe, so der Ortsvorsteher.