Do., 21. Februar 2019, 09:35 Uhr
Anwurf am Sonntag um 18 Uhr in der Nikolaus-Doerr-Halle
HSG muss gegen Friesenheim ran
Nach dem „Bonus-Spiel“ beim Meisterschaftsfavoriten TV Hochdorf, das trotz respektabler Leistung verloren ging, steigt am Sonntag (Anwurf: 18 Uhr) eine richtungsweisende Partie für die Handballer der HSG Worms. Dann empfangen die Wormser Drachen nämlich in der heimischen Nikolaus-Doerr-Halle den Bundesliga-Unterbau der Eulen zur Abstiegskrimi. Gegen den bislang nach sieglosen Tabellenletzten braucht es unbedingt einen Sieg vor eigenem Publikum, Heimkomplex hin oder oder. „Gegen die TSG gibt es keine Ausreden. Wir sind der klare Favoriten und müssen diese Rolle von der ersten Minute an auch annehmen. Wir spielen voll auf Sieg“, gibt HSG-Trainer Marco Tremmel die Marschrichtung vor.
Abstand nach unten vergrößern
Mit einem Erfolg würden die Wormser Drachen den Abstand zum ohnehin schon weit entfernten Tabellenende noch einmal vergrößert und dringend notwendige Punkte gegenüber Konkurrenten wie Vallendar, Homburg und Kastellaun/Simmern einfahren, gegen die es allesamt in den kommenden Wochen geht. „Jetzt ist der Zeitpunkt der Saison gekommen, um gute Leistungen und Punkte abzuliefern. Keiner möchte bis zum Schluss zittern und wir haben es selbst in der Hand das zu vermeiden“, sagt Marco Tremmel. Laufkundschaft sei der abgeschlagene Tabellenletzte aus dem Ludwigshafener Stadtteil Friesenheim trotz gerade einmal einem Punkt auf der Habenseite aber wahrlich nicht. Das Team, in dem der nächstjährige HSG-Neuzgugang Tim Knobel aufläuft, sei nicht zu unterschätzen. „Das ist eine junge, talentierte aber unerfahrene Mannschaft. Die Unerfahrenheit hat die TSG schon einige Punkte gekostet, aber grundsätzlich können da alle sehr ordentlich Handball spielen. Wir sind aber die bessere Mannschaft und wollen das auch zeigen und unseren Fans endlich wieder einen Heimsieg schenken“, so Marco Tremmel, der personell aus den Vollen schöpfen kann. Alle Spieler sind fit und einsatzbereit.
Ein besonderes Augenmerk lag in dieser Trainingswoche auf der Zweikampfführung. Friesenheim verfügt über schnelle Spieler, die in der Umschaltbewegung gefährlich werden können. Um diese Umschaltbewegung frühzeitig zu unterbinden, brauche es laut Marco Tremmel Druchsetzungsvermögen in den Zweikämpfen. „Wir wollen aus dem gebundenen Spiel Lücken reissen und im Eins-Gegen-Eins unsere Stärken ausspielen.“ Zweikämpfstärke fordert der Trainer auch bei der Arbeit gegen den Ball. Setze man die Eulen früh und konsequent unter Druck, lasse sich der Gegner zu unvorbereitet Würfen zwingen. „Verteidigen wir gut, können wir auch mit unserem Tempo leichte Tore erzielen. Wichtig ist es alle Schwachstellen des Gegners auszunutzen und mit Volldampf Druck aufzubauen.“