Mit einem Prüfantrag in der Stadtratssitzung am Dienstag wollten die Grünen hybride Tagungen in Worms ermöglichen. So könnten Mitglieder zukünftig auch per Ton-Bild-Übertragung, bei in Präsenz statt findenden Sitzungen, in den Ratssaal zugeschaltet werden. Kürzlich erst wurde die Regelung zur Tagung unter 3G-Bedingungen durch den Rat verlängert.
Viele andere Kommunen in Rheinland-Pfalz so zum Beispiel Ludwigshafen beweisen bereits, dass Tagungen in hybrider Form erfolgreich umsetzbar sind.
„Auch wenn mit einem Abflauen der Inzidenzen über den Sommer zu rechnen ist, müssen wir weiterhin Vorkehrungen treffen, um besonders gefährdete Gruppen zu schützen. Die letzten Monate haben uns deutlich gezeigt: Digitale Formate sind dabei unverzichtbar!“, stellt Carolin Cloos, Vorstandsvorsitzende der Wormser Grünen, fest.
Doch auch unabhängig von der Pandemie bieten sich mit einer solchen Sitzungsform für die Mitglieder des Stadtrats, mehr Optionen für die Ausübung ihres Mandats, so die Wormser Grünen.„Hybride Sitzungen leisten einen wichtigen Beitrag, um Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine Teilnahme an Sitzungen zu erleichtern und auch für die Vereinbarkeit von Familie und Politik könnte man so ein wichtiges Zeichen setzen“, ergänzt Carolin Cloos.
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