Hybrides Arbeiten: Warum es Zeit ist, alte Arbeitsmuster über Bord zu werfen
Vor wenigen Monaten gehörte auch wegen der Coronapandemie das sogenannte Homeoffice zum Standard. Unternehmen blieb prinzipiell auch aufgrund von Kontaktbeschränkungen & Co. keine andere Wahl. Nachdem Covid-19 abgeflacht ist und die Beschränkungen der Vergangenheit angehören, neigen Unternehmen vermehrt dazu, ihre Mitarbeiter wieder ins Büro zu holen.
Zwar arbeiteten im vergangenen Jahr laut dem Statistischen Bundesamt noch circa ein Viertel aller Arbeitnehmer von zu Hause aus, doch die Zahlen werden voraussichtlich sinken. Ist das Ende der Heimarbeit damit eingeläutet worden?
Nein! Auch zukünftig werden ITler mit Tools, wie einem RMM Agent, vom heimischen Schreibtisch aus ihrer Arbeit nachgehen und Copywriter ihre Liebe zur deutschen Sprache in den eigenen vier Wänden entfalten. Das klassische Arbeitsmuster eines 9to5 Jobs mit hundertprozentiger Anwesenheit im Büro wird dennoch über Bord geworfen. Die Lösung lautet hybrides Arbeiten. Welche Vorteile Arbeitnehmer und Unternehmen daraus ziehen, verraten wir in diesem Artikel.
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Die Flexibilität und Effizienz sprechen für sich
Zu Zeiten des Homeoffice stand gerade die Effizienz im Fokus! Immer wieder ließen die Arbeitgeber Bedenken ihrer Mitarbeiter gegenüber aufkommen. Sie würden von zu Hause aus weniger produktiv arbeiten, mehr Pausen einlegen und ohnehin fehlt ihnen die Kontrolle über ihre Arbeitnehmer.
Die Stanford University hat all diese Bedenken mit einer umfassenden Studie widerlegt. Arbeitnehmer im Homeoffice fühlen sich nicht nur enger mit dem Unternehmen verbunden, sondern arbeiten sogar um 13 % produktiver. Mit der hybriden Arbeit könnte dieser Faktor vielleicht sogar noch steigen.
Zwar müssen die Arbeitnehmer je nach Unternehmen zwei- bis dreimal pro Woche im Büro anwesend sein, dennoch genießen sie eben auch noch zwei bis drei flexible Arbeitstage. So lassen sich private Verpflichtungen viel einfacher mit dem Berufsleben vereinbaren. Ein Elternteil kann beispielsweise problemlos seine Kinder zur Schule bringen und dennoch pünktlich vor dem Laptop sitzen. Diese Freiheit spiegelt sich nicht nur positiv in der Work-Life-Balance wider, sondern auch in der Zufriedenheit der Mitarbeiter.
Weniger Pendelfahrten für das Klima
Abgesehen davon fallen die Pendelzeiten weg! Mitarbeiter können somit mehr Zeit in ihre Projekte investieren und produktiver arbeiten. Weniger Pendelfahrten kommen sogar unserer Umwelt zugute!
Laut des Weltklimarates überschreiten wir zwischen 2030 und 2035 die kritische 1,5-Grad-Grenze, das bedeutet, wir stehen alle in der Pflicht, etwas dagegen zu unternehmen. Weniger Pendeln bedeutet weniger Verkehrsaufkommen und damit einen geringeren CO₂-Ausstoß. Unternehmen können so aktiv zum Umweltschutz beitragen und ihr Image verbessern.
Das bedeutet unter Umständen ein völlig neues Arbeitsumfeld für Unternehmen
Sofern die Unternehmen die Anwesenheitszeiten der Mitarbeiter auf bestimmte Tage aufteilen, können sie die Mitarbeiteranzahl in den Büros beschränken. Langfristig gesehen schließen Unternehmen einen riesigen Kostenvorteil aus der Geschichte. Zukünftig benötigen diese deutlich weniger Bürofläche und könnten das neugewonnene Budget für andere Bereiche freigeben.
Eine sinnvolle Reinvestition der neuen finanziellen Ressourcen wäre beispielsweise die Weiterbildung der Mitarbeiter. Das stärkt nicht nur das Unternehmensimage, sondern wirkt sich auch positiv auf die Mitarbeiterbindung aus. Indem Unternehmen ihre Mitarbeiter fördern, schaffen sie Vertrauen und stärken gleichzeitig die Motivation – was wiederum einen direkten Einfluss auf die Leistung hat.
Doch in Zeiten des Fachkräftemangels sind die Vorteile noch weitreichender! Durch das hybride Arbeitsmodell profitieren Unternehmen zwangsläufig von einem größeren Talentpool. Durch die Möglichkeit, ortsunabhängig zu arbeiten, sind sie nicht mehr auf lokale Fachkräfte beschränkt. Stattdessen können Unternehmen hochqualifizierte Mitarbeiter aus aller Welt rekrutieren und somit ihr Team um Experten ergänzen, die sonst außer Reichweite gewesen wären. Dies führt zu einer höheren Innovation sowie einem breiteren Wissensaustausch innerhalb des Unternehmens.
Die Zeit ist reif, die Arbeitswelt komplett umzukrempeln!
Die Zeit ist reif für einen Wandel der Arbeitswelt, und hybrides Arbeiten ist mehr als ein Trend – es ist ein evolutionärer Schritt, um den Anforderungen der modernen Berufswelt und der Gesellschaft gerecht zu werden. Indem Unternehmen auf die Balance zwischen Büropräsenz und Homeoffice setzen, schaffen sie nicht nur ein motivierendes Arbeitsumfeld, sondern tragen auch zu einer nachhaltigeren Welt bei.
Die Vorteile liegen auf der Hand: gesteigerte Produktivität, verbesserte Mitarbeiterzufriedenheit, weniger CO₂-Emissionen und ein erweiterter Talentpool, der die Landesgrenzen überwindet. Für Unternehmen ist es an der Zeit, festgefahrene Muster zu durchbrechen und ein neues Arbeitsumfeld zu schaffen!