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  • Fr., 02. Dezember 2016, 15:47 Uhr
    Von der 10. After-Work-Party schien das Publikum nicht genug zu kriegen

    „I just can't get enough!”

    Er ist Tagungs- oder Messeort, Konzert- oder Ballsaal. Aber so hat man den Mozartsaal noch nicht gesehen! Fotos: Robert Lehr


    VON ROBERT LEHR | „I Just can’t get enough!“, tönte es im Mozartsaal aus den Boxen und schien das Motto das Abends zu sein. Während der Klassiker von Depeche Mode schon 35 Jahre alt ist, bringt es die After-Work-Party der städtischen Kultur und Veranstaltungs GmbH (KVG) gerade mal auf 5 Jahre. Zweimal im Jahr findet das Event statt und so galt es am Donnerstag, dessen 10. Auflage gebührend zu feiern. Was normalerweise nur im oberen Foyer und der Dachterrasse des Mozartsaales stattfindet, fand diese Mal auch in dem großen Saal selbst statt.

    Mit der „King Kamehameha Club Band“, und der beeindruckenden Kulisse von Live-Tänzerinnen und Tänzern war hier der Nukleus der Party. Was zunächst verhalten begann, ließ das Publikum nicht nur wegen der mitreißenden Performance der Band tanzen. Spätestens bei modernen Disco-Evergreens wie „Mr. Vain“ von Culture Beat blieben keine Tanzbeine mehr ruhig. Die gelöste Stimmung war auch Resultat der weitaus größeren Menge an Eintrittskarten, die speziell für das Jubiläumsspecial und die große Fläche verkauft wurden. Während die letzten Partys im Grunde von einem immer ähnlichen Publikum besucht wurden und die Karten stets in kürzester Zeit ausverkauft waren, hatten am Donnerstag wesentlich mehr Wormser die Möglichkeit, mitzufeiern.

    Auch der Verzicht auf ein Motto schien der Stimmung gut zu tun – jeder konnte kommen, wie er wollte. Wer sich dennoch verkleiden wollte, konnte dies vor dem digitalen Fotoapparat tun, der mit Perücken, Helmen, Schmuck, Federboas oder Gitarren allerlei Möglichkeiten bot, ein originelles Erinnerungsfoto zu schießen.

    Leisere Töne im Obergeschoss

    Im Oberen Foyer ging es etwas ruhiger zu. Hier spielten the flow/Pure Deluxe um die beeindruckende Sängerin Annika Klar und zeigten mit jazzigen Songs von Sade oder Soul-Krachern wie „Papa was a rolling stone“ professionelle Performance in einem kleineren Rahmen. Überall verteilt waren Catering-Stationen, wo mit „Gaul‘s“ der „Caterer des Jahres 2015“, engagiert wurde. Die Firma aus Mainz wird auch in Zukunft für die Bewirtung bei den Nibelungen-Festspielen verantwortlich zeichnen.

    Am Donnerstag hinterließen die Profis eine sehr gute – vor allem leckere – Visitenkarte. Neben Wormser Weinen oder regionalen Sekten, aber auch Bier und liebevoll gemachten Longdrinks oder Cocktails, gab es u.a. Ranch Burger mit Prime Beef, Hütten-Burger mit Kartoffelrösti, Preiselbeercreme und Lollo Bionda im Brioche-Bun, gefüllte Wraps mit Hähnchenbrust und Mango-Curry-Dip und Grünes Thai-Curry mit oder ohne Rindfleisch.

    Performance stimmt!

    Zum Abschluss hatte man vielleicht Lust auf Süßes und konnte diese mit Schwarzwälder Kirschtorte im Glas oder Apfel-Tiramisu mit Karamell und Calvados Biskuit befriedigen. Neben all dieser „Live-Performance“ waren mit DJ Wolf Wahl aka Taste T und DJ Oliver Koob zwei Party-DJs für beide Ebenen engagiert, die das Optimale aus ihrer „Konserven“-Musik herausholten: Und so wünschten sich die allermeisten Gäste auch nach Mitternacht „I just can’t get enough!“ – Mit dem Konzept wird auch die After-Work-Party sicherlich 35 bzw. 70 Jahre alt!

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