Di., 03. September 2013, 21:55 Uhr
Bürgeranliegen zu Sicherheit, Service und IC-Fahrplan / Bahn beantwortet Anfragen des Abgeordneten Klaus Hagemann
IC-Halt nach Frankfurt weiterhin nur auf Probe
Für die probeweise eingeführte Frühverbindung von Karlsruhe nach Frankfurt über Worms ist künftig mit 7:37 Uhr eine spätere Abfahrtszeit vorgesehen. Dies erfuhr Bundestagsabgeordneter Klaus Hagemann (SPD) im Gespräch vor Ort in Mainz mit Jürgen Konz, dem Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland.
„Der Intercity ist in der jetzigen frühen Zeitlage um 6:37 Uhr nicht zukunftsfähig“, verdeutlichte Jürgen Konz als Konzernbevollmächtigter die Position der Deutschen Bahn. Die im Dezember 2010 zur Probe eingeführte IC-Verbindung von Ludwigshafen nach Frankfurt über Worms werde leider zu schwach nachgefragt. Auch die Angebotsausweitung der Strecke um Karlsruhe, Germersheim, Speyer und Schifferstadt habe die Situation kaum verbessert.
Von der späteren Abfahrt erhoffe sich die Bahn, dass der IC dann infolge höherer Fahrgastzahlen erhalten werden könne. „Wir wurden darauf hingewiesen, dass der morgendliche IC-Zug für viele Reisende zu früh ist und eine spätere Zeitlage gewünscht wird“, betonte Konz. Für die geplante Maßnahme bitte er deshalb alle betroffenen Fahrkunden um Verständnis. „Um die Zukunft des IC zu sichern, gilt es, den IC so oft wie möglich zu nutzen“, wirbt Hagemann für die schnelle Direktverbindung ohne weitere Zwischenhalte nach Frankfurt.
Wachsames Auge auf Bahn
Mit Markus Kopetzky hatte ein Kenner des Wormser Hauptbahnhofs dem Abgeordneten Klaus Hagemann berichtet, dass in den vergangenen Wochen das Servicepersonal in Worms unbesetzt geblieben war. Im Hinblick auf die Beschwerde erläuterte Jürgen Konz, dass der Service in Mainz aufgestockt werden musste. Regulär stünde allerdings täglich zwischen acht und 20 Uhr ein Service-Mitarbeiter für Auskünfte und Hilfestellungen zur Verfügung. „Auch wenn Einsätze der Service-Mitarbeiter an anderen Stellen notwendig werden können, sollte der Wormser Hauptbahnhof nicht vernachlässigt werden“, forderte Hagemann.
Sicherheit am Hauptbahnhof
Erfreut zeigte sich der Parlamentarier hingegen in einem zweiten Gespräch über die nach Angaben des Bundespolizisten Hans-Walter Lutz gute Zusammenarbeit zwischen der Bahn sowie der Landes- und Bundespolizei. „Indem die Beamten der Bundespolizei in der Regel zweimal pro Woche vor Ort sind, entlasten sie die Wormser Polizei und vermitteln den Bürgern am Bahnhof Sicherheit“, betonte Hagemann, der sich vor drei Jahren sowohl für eine verstärkte Präsenz als auch für den Dienstverrichtungsraum der Bundespolizei am Wormser Bahnhof eingesetzt hatte.