Black Belt Kampfkunstakademie: Budo Taekwondo Prüfungen für alle Alters- und Leistungsklassen
„Ich kann das“
Der Schritt zum Blaugurt war mit vielen neuen Herausforderungen gepflastert.
Eine der großen Aufgaben, die sich die Black Belt Kampfkunstakademie gestellt hat, war es über die letzten 12 Monate den Kontakt zu den Schülern nicht nur aufrecht zu halten, sondern noch zu intensivieren. Das ist mit vielen Aktionen, wie Online-Formenturnier, Online-Sportwaffenturnier, Bruchtest to go, Parcour-Wettlauf, Tennisball-Kick-Challenge oder Legostein-Challenge gelungen. Hinzu kommen noch die verschiedenen Bildungsangebote sowie die Individualbetreuungsmöglichkeiten der Unterrichtspläne. Diese hat die Black Belt Kampfkunstakademie jeweils direkt und individuell mit jedem Schüler erarbeitet, was zum Ergebnis führte, dass sie immer am Puls der Kampfkunst waren. „Jetzt wo die Inzidenzzahlen es zulassen, traut sich auch die Politik mal was für unsere Kinder und Jugendlichen zu beschließen und den Sport wieder in die Mitte der Gesellschaft zu bringen", so die Kampfkunstakademie.
Emotionale Momente
Das umfangreiche Programm einer Budo Taekwondo Prüfung nach Monaten ohne Präsenzunterricht wieder abrufen zu können zeigt, dass nicht nur die Schüler, sondern auch ihre Eltern und Bezugspersonen den Übenden Strukturen zur Verfügung stellen konnten, die es ermöglichten ganz nah an der Kampfkunst zu bleiben. Durch alle Gürtelgrade und Altersgruppen zeigten die Schüler beachtliche Leistungen und hatten Freude wieder selbstwirksam werden zu können. Doch der Schritt zum Blaugurt ist mit vielen neuen besonderen Herausforderungen gepflastert. Entsprechend groß war die Anspannung und Vorfreude auf diesen Moment. Zuerst wurde gekämpft, dann stand der Bruchtest an. Und hier kommen nur die weiter, die das Brett brechen können. Die originären Hyongs (Bewegunsformen) sind ein weiterer fester Bestandteil der Prüfung und vereinigen alle bis dahin gelernten Block- und Abwehrtechniken in ihrem Bewegungsablauf. Nach der Stock- und Messerabwehr wurden die Deeskalationsstrategien überprüft. Den Schlusspunkt setzte dann noch das Erste-Hilfe-Programm, vom Transportgriff bis zur stabilen Seitenlage.
Lara Höffler bei ihrem Bruchtest mit dem Fuß.
Lena Wittemer überzeugte
Am Ende sichtlich geschafft und glücklich stand man mitten im Dojo und wartet auf die Rückmeldung der Prüfer. Die starke und selbstbewusste Leistung von Lena Wittemer (11 Jahre, Pfeddersheim) über die gesamte Prüfung wurde hervorgehoben. Sara Tratter (11 Jahre, Pfeddersheim) überzeugte beim Kämpfen und Lucia Correia (11 Jahre, Pfeddersheim) mit ihrer Kraft und Technik. Alles in allem war es ein emotionaler Moment, als alle ihren neuen Gürtel umgebunden hatten. In solchen Augenblicken ist der Stolz in den Augen der Schüler besonders zu sehen. Stolz ist immer eine Form der Eigenbelohnung und eine Säule die den Aufbau eines gesunden Selbstwertgefühls entscheidend mitträgt. „Bleibt nur zu hoffen, dass unsere Entscheidungsträger endlich verstehen, wie wichtig es ist durch Bewegungsangebote unserer Jugend Selbstbewusstsein zu vermitteln und das auch in Corona-Zeiten", so die Kampfkunstakademie.