Erfreut zeigt sich die IHK Rheinhessen über die geplante Hotelansiedlung neben dem „Wormser“. „Nachdem die Stadt zehn Jahre lang für eine Hotelansiedlung direkt neben dem Tagungszentrum gekämpft hatte, scheint mit der Investhotel-Gruppe ein seriöser und erfahrender Investor gefunden, der nun zügig an die Umsetzung des Vorhabens geht. Das Hotel, das sich nun auf der Zielgeraden befindet, bietet für Worms vielfältige Chancen“, so Michael Kundel, Vizepräsident der IHK Rheinhessen. Der lange Atem von Oberbürgermeister Kissel und seiner Wirtschaftsförderung habe sich am Ende ausgezahlt.
Viele Vorteile in Tourismus und Ansehen
Der Stadt biete sich mit dem Hotel eine neue Chance, ihr touristisches Profil zu schärfen und den Worms-Besuchern neue attraktive Angebote zu machen. Doch nicht nur das Ziel, einen maßgeblichen Anteil der Tagestouristen auch für Übernachtungen in Worms zu gewinnen, steht für Kundel im Vordergrund. So seien die Wormser Unternehmen sehr international aufgestellt und hätten häufig Besucher aus dem In- und Ausland, die man gerne im Zentrum von Worms unterbringen wolle. Insofern entspanne sich die Lage mit diesem und dem weiteren geplanten Haus im Gerberviertel deutlich. Nicht zuletzt ließen sich aber auch größere Tagungen und Kongresse leichter nach Worms holen, wenn am Tagungsort auch ein Hotel vorhanden sei.
Wichtiges Glied für Gastronomie und Handel
Kundel blickt aber auch in die Zukunft: Die großen touristischen und kulturellen Ereignisse der kommenden Jahre wie das 500-jährige Reichstagsjubiläum im Jahre 2021 ebenso wie die Bewerbung der Stadt, als eine der SchUM-Städte in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen zu werden, machten dieses Hotel dringend erforderlich. So sei das geplante Hotel ein wichtiges Glied in einer Wertschöpfungskette, die auch positive Wirkungen auf Gastronomie und Handel haben könne.
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