Fr., 23. April 2021, 14:55 Uhr
Ebwo AöR: Illegal Müll zu entsorgen ist niemals die richtige Alternative / Enorme negative Folgen von illegalen
Illegale Müllablagerungen kostet jährlich 120.000 Euro!
Oft stellt man sich die Frage, warum manch einer die illegale Müllablagerung der legalen Entsorgung vorzieht. Denn nicht selten werden die Verursacher ausfindig gemacht und zur Kasse gebeten, wie auch jüngst wieder ein Fall im Stadtgebiet gezeigt hat. Die dem Verursacher entstehenden Kosten übersteigen weit jene Kosten, die bei einer regulären Entsorgung, also bei einer Anlieferung auf dem Wertstoffhof, entstehen würden. Im Falle einer illegalen Ablagerung wird auch die Arbeitszeit der Mitarbeiter der ebwo AöR, die die Abfälle aus Büschen und Bächen ziehen müssen, in Rechnung gestellt. Das führt schnell zu Beträgen im dreistelligen Bereich. Dazu kommt noch ein Verwarnungsgeld.
Dabei könnte ein Großteil dieser Abfälle, die regelmäßig von Mitarbeitern der ebwo AöR aufgesammelt werden, kostenlos entsorgt werden. Das gilt z.B. für Papier und Kartonage sowie für Sperrmüll und Elektrogeräte. Zugegeben, nicht jeder Müll, den man entsorgen will, ist kostenlos oder günstig zu entsorgen, aber vieles schon. In aller Regel gestaltet die ebwo AöR die Preispolitik so, dass die Hemmschwelle, die Abfälle zu bringen, möglichst gering gehalten wird. Denn sogar ein durch Gebühren subventionierter Preis – wie aktuell bei der Annahme von Altreifen - kommt der Allgemeinheit billiger zu stehen als die Beseitigung illegaler Ablagerungen.
Im Jahr 2020 schlug das Beseitigen von illegal abgelegtem Abfall mit deutlich über 120.000 Euro zu Buche, Tendenz steigend. Leider!
Kompetente Beratung
Was geht in den Köpfen der Verursacher vor, fragt man sich. Die Aussage „Ich weiß nicht, wo ich meinen Abfall entsorgen kann?“ kann man kaum glauben, muss man doch lediglich auf die Internetseite www.ebwo.de klicken. Das Abfall-ABC gibt detailliert Auskunft, welcher Müll wohin gehört. Auch unsere Abfallberatung berät kompetent und mit großem Engagement, damit keine Frage unbeantwortet bleibt.
Wenn es also nicht Unwissenheit ist, ist es dann schlichtweg Faulheit? Als könnte man den Kühlschrank, wenn man ihn denn schon im Auto hat, nicht ebenso gut auf den Wertstoffhof statt in die Natur fahren. Auch der Aufwand für das Vereinbaren eines Hausrattermins hält sich in Grenzen.
Drei Wertstoffhöfe mit bürgerfreundlichen Öffnungszeiten stehen den Wormserinnen und Wormsern zur Verfügung und für Sonderabfälle gibt es die mobile Schadstoffsammlung, die regelmäßig an strategisch relevanten Standorten stattfindet. So kann jeder ohne großen Aufwand
Abfälle richtig entsorgen.
Die negativen Folgen von illegalen Abfallablagerungen sind enorm. Es entstehen Kosten, die die Allgemeinheit tragen muss, wenn sich kein Verursacher ermitteln lässt. Dazu kommt noch der Schaden für die Umwelt und all die Menschen, die hier ebenfalls wohnen, leben, spielen und spazieren gehen. Der Verlust an Lebensqualität durch ständige Verschmutzungen der Straßen, Spielplätze und Naherholungsgebiete lässt sich nicht in Euros bemessen.
Hier kann man illegale Müllablagerungen melden: Abfallberatung (ebwo AöR), Ansprechpartner/in: Sabrina Heß und Adrian Josek, Telefon 06241/9100-70 und -72 (inkl. Anrufbeantworter), E-Mail: abfallberatung@ebwo.de