Die Feuerwehreinheit Worms-Rheindürkheim stellte bei einer Übung eine Hochwasserschutzwand auf
Im Falle des Falles vorbereitet sein
Mit der Übung wurde sichergestellt, dass im Hochwasserfall der Schutz der Wormser Bürger gewährleistet ist.
Die starken Regenfälle der letzten Tage haben den Rheinpegel wieder steigen lassen. Die Feuerwehr muss jederzeit auf ein Hochwasser vorbereitet sein, regelmäßige Übungen sind deshalb unabdingbar.
Am vergangenen Wochenende übte die Feuerwehreinheit Worms-Rheindürkheim deshalb den Teilaufbau der mobilen Elemente der Hochwasserschutzwand in der Straße Am Fahrt.
Die Feuerwehrleute gingen dabei von einem Hochwasserereignis mit einem stark ansteigenden Rheinpegel von 6,50 Metern mit einer Prognose von mehr als sieben Metern für die nächsten Tage aus.
Die Elemente der Schutzwand sind normalerweise im Hochwasserlager untergebracht und müssen bei drohendem Hochwasser von den Einsatzkräften angeliefert werden – so auch bei der Übung.
Bevor die Wand aufgebaut werden kann, müssen die Feuerwehrleute zunächst den Boden reinigen und die Schrauben im Fundament der Mauer lösen, dann erst können die Stützpfosten aufgestellt und verschraubt werden. Die Stützpfosten bilden den Rahmen für die Bodendichtungen und schließlich die Dammbalken.
Nach gut einer Stunde hatten die Einsatzkräfte am Teilabschnitt „Kraneck" die Hochwasserschutzwand in der ersten Ausbaustufe verschlossen. Alle Handgriffe liefen routiniert ab, das Übungsziel war somit erreicht.