Offizieller Spatenstich zur Errichtung des Hochbehälters in Mölsheim
Im Frühjahr soll er in Betrieb gehen
Die Mitglieder des Werkausschusses des Wasserzweckverbandes Seebachgebiet, darunter Werkleiter Christian Gukenbiehl (2.von links) und Verbandsvorsteher Bürgermeister Gerhard Kiefer (6. von rechts) sowie die Beigeordneten der Ortsgemeinde Mölsheim Helmut Albrecht und Thomas Full (hintere Reihe ganz rechts und 1. von rechts) beim offiziellen Spatenstich zur Errichtung des Hochbehälters in Mölsheim.
Der Zweckverband Wasserversorgung für das Seebachgebiet nimmt in den nächsten Jahren eine Neuausrichtung der Wasserversorgung vor. Dabei werden die Trinkwasserspeicher, die Transportleitungen und Pumpwerke auf den Stand der Technik gebracht, um die Wasserversorgung für die nächsten Generationen sicherzustellen.
„Die Maßnahmen des Generalplanes sind in zwei Abschnitte aufgeteilt“, erläuterte Verbandsvorsteher Bürgermeister Gerhard Kiefer in seiner Ansprache zum offiziellen Spatenstich zur Errichtung des Hochbehälters in Mölsheim. „Im 1. Abschnitt bis zum Jahr 2018 werden überwiegend die Pumpwerke und Behälter erneuert, um die Voraussetzung für eine gesicherte Trink- und Löschwasserversorgung im Gebiet des Zweckverbandes Wasserversorgung für das Seebachgebiet zu schaffen.“
In Abschnitt zwei von 2019 bis 2025 sind die Transportnetze an der Reihe. Mit den laufenden Entgelten wird die Maßnahme finanziert. Dabei werden die Verbraucher über die Jahre nur moderate Erhöhungen verspüren. Der Werkausschuss hat die Baumaßnahme nach Vorlage der wasserrechtlichen Genehmigung und erfolgreicher öffentlicher Ausschreibung mit einer Gesamtsumme von 648.000 Euro am 22. Mai 2013 vergeben. Bereits am 21. August des Vorjahres wurde in einer Sitzung des Werkausschusses die Gebäudeausführung beschlossen. Ebenso wurde festgelegt, dass der Behälter wie bei allen anderen Bauvorhaben auch aus Edelstahl gefertigt wird. Der Hochbehälter in Mölsheim deckt den täglichen Grundwasserbedarf der Gemeinden Mölsheim und Wachenheim.
Verbandsvorsteher Bürgermeister Gerhard Kiefer dankte allen, die im Vorfeld zur Planung und Genehmigung des Bauwerkes beigetragen haben. Einen besonders herzlichen Dank richtete er an Rita Schalk aus Mölsheim, die dem Wasserzweckverband Seebach, das für den Bau erforderliche Grundstück zur Verfügung gestellt hatte.
„Der Baumaßnahme selbst wünsche ich einen reibungslosen Verlauf und hoffe, dass wir uns im Frühjahr 2012 in dieser Runde zur Inbetriebnahme des Hochbehälters an gleicher Stelle wieder einfinden“, sagte Verbandsvorsteher Bürgermeister Gerhard Kiefer zum Abschluss seiner Ansprache und übergab das Wort an Werkleiter Christian Gukenbiehl, der noch einige technische Details der Maßnahme erläuterte.
Der bestehende Hochbehälter in Mölsheim wurde 1978 erstellt und in Betrieb genommen. Mit dem Bau des neuen Hochbehälters werden zusätzlich 200m3 Trinkwasser unter Berücksichtigung der vorzuhaltenden Löschwassermenge von 48m3/h bereitgestellt. Die Gebäudeausführung wird als Hallenkonstruktion, bestehend aus einer Stahlskelettbauweise aus verzinkten Stahlprofilen und vorgesetzten Stahlbetonfertigplatten mit Kerndämmung ausgeführt. Der Edelstahlbehälter innerhalb des Gebäudes hat einen Durchmesser von 8 m und eine Gesamthöhe von 4,4 m.