TITELVERLEIHUNG: Volker Wissing zum Ehrensenator der Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau ernannt
Im Interesse des ländlichen Raums
Dr. Volker Wissing (links) und der Stiftungsvorsitzende Erhard Kunz vor dem Verbandshaus in Worms.
Dr. Volker Wissing wurde von der Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau heute in Worms mit dem Titel „Ehrensenator der Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau “ ausgezeichnet. Die Titelverleihung fand im Wormser Verbandshaus unter Anwesenheit der Vorsitzenden der Organisationen der Zuckerrübenanbauer statt.
Die Ehrensenatorwürde wurde seit Gründung der Stiftung erst fünfmal verliehen. Mit der Titelverleihung möchte die Stiftung Persönlichkeiten auszeichnen, die sich um die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Berufsbildung im Zuckerrübenanbau verdient gemacht haben.
Die Stiftung Südwestdeutscher Zuckerrübenanbau wurde von Verband und Vereinigung 2009 gegründet, um Wissenschaft und Forschung rund um die Zuckerrübe sowie die Berufsbildung der Zuckerrübenanbauer zu fördern. Sie ist aktuell mit der Gründung einer Forschungsgemeinschaft in die Öffentlichkeit getreten, in der zehn Non-Profit-Organisationen gemeinsam die praxisnahe Forschung im Zuckerrübenanbau durch Zusammenarbeit fördern wollen.
„Voraussetzung für das Gelingen und den jetzt erfolgenden Neustart von Innovation im Zuckerrübenanbau in Rheinland - Pfalz und den benachbarten Bundesländern war das Engagement für das NIKIZ - Projekt (www.nikiz.de) , das heute in einer nie dagewesenen Intensität Forschung und Entwicklung in Südwestdeutschland fördert “ , erklärte der Vorsitzende der Stiftung, Erhard Kunz. Kunz ist selbst Zuckerrübenanbauer und seit vielen Jahren auch Vorsitzender der Vereinigung der Zuckerrübenanbauer mit Sitz in Worms.
Förderung und Forschung
„Denken und Handeln für die Aufgaben der Zuckerrübenanbauer im Interesse des ländlichen Raums steht für die Stiftung im Mittelpunkt der Aufgabensetzung.“ (Zitat aus der Präambel der Stiftung) - Diesem Leitsatz habe sich Dr. Wissing durch sein Eintreten für die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie die Umsetzung der notwendigen Schritte für eine gezielte und zukunftsweisende Projek tgestaltung verbunden gezeigt.
Die Landwirtschaft sei für ihn wichtiger und integraler Bestandteil des ländlichen Raumes und seiner Wirtschaft. Die vielfältigen Diskussionen um Bauernhöfe und ihre Familien bereichere er durch fundiertes Wissen und aktuelle Beispiele aus dem Handeln der Bäuerinnen und Bauern, aber auch aus Wissenschaft und Forschung. Dabei habe d ie Zuckerrübe für Dr. Wissing stets als Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften im ländlichen Raum gedient. Die Verleihung der Ehrensenatorwürde sei daher auch eine Anerkennung se iner Verdienste – aber auch Appell zur Verstärkung der anerkannten Ziele der öffentlich-rechtlichen Stiftung.
Dr. Volker Wissing dankte herzlich für die Ehrung. Er habe „ großen Respekt vor dem, was Landwirte leisten“. Landwirtschaft sei eine herausfordernde Aufgabe. „ Deshalb sollte man, wenn man über sie redet, dies mit Demut tun.“ Gleich zeitig betonte Dr. Wissing die Bedeutung von Forschung und Wissenschaft in der und für die Landwirtschaft und stellte in diesem Zusammenhang fest: „Wir müssen noch mehr kommunizieren, dass Pflanzen ebenso wie Menschen durch Krankheiten bedroht sind.“ Er dankte seinerseits dem Verband und seinen Organisationen „für das, was Sie an Kommunikation leiste “ und versicherte: „ Ich werde ein Unterstützer bleiben!“