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  • So., 04. März 2018, 15:17 Uhr
    Die Wormser Jusos zeigen sich über das Mitgliedervotum gespalten, signalisieren der Mutterpartei aber konstruktive Mitarbeit

    Im Mittelpunkt „muss jetzt die Erneuerung der Partei stehen!“

    Die Mitglieder der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands haben für eine weitere große Koalition mit der CDU und CSU abgestimmt. Gewählt haben auch die Wormser Jungsozialistinnen und Jungsozialisten, welche nun wie ihre Parteigenossen das Ergebnis akzeptieren müssen, ganz gleich ob sie Gegner oder Befürworter der großen Koalition sind.

    „Das Wichtigste ist nun die gemeinsame Erneuerung der SPD, welche nur in Zusammenarbeit von allen Mitgliedern funktionieren kann“, kommentiert Vorsitzender Max Wiederstein das Ergebnis. Außerdem hätten die Jusos erneut bewiesen, dass sie für diesen Prozess als frischer Wind der Partei von immenser Bedeutung seien, so Wiederstein.

    Bei den Wormser Jusos gibt es unterschiedliche Meinungen zu dem Mitgliedervotum, welche laut der stellvertretenden Vorsitzenden Tatjana Lietz von allen akzeptiert werden. Die Jusos haben bei vielen Veranstaltungen wie zum Beispiel einem gemeinsamen Stammtisch am vergangenen Montag mit der Jungen Union und den Jungen Liberalen sachlich über das Streitthema diskutiert.

    „Für unsachliche Feindseligkeiten innerhalb der Partei haben wir jetzt keine Zeit. Wir müssen alle das Ergebnis akzeptieren und die Erneuerung vorantreiben.“ erklärt stellvertretender Vorsitzender Leon Bastian abschließend.

    Gerade erst haben die Jusos Worms ihren Vorstand neu gewählt.


     

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