Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe im 50. Jubiläumsjahr / Festakt im WORMSER am 22. März
Im Vorfeld der akademischen Feier
Der neu gewählte Vorstand – von links nach rechts Herr Metzler, Frau Hartmann, Herr Dr. Manstein, Herr Granseyer, Frau Rippel, Herr Schall, Frau Sensen, Herr Götz, Herr Kolmer).
Am vergangenen Donnerstag fand die Jahreshauptversammlung der Lebenshilfe Worms mit Jubilahrenehrungen und Vorstandswahlen statt. Im Anhang ein Foto des neuen Vorstandes und der Bericht des 1. Vorsitzenden Herrn Granseyer:
Liebe Mitglieder, sehr geehrte Damen und Herren,
schon wieder ist ein Jahr vergangen und der Vorsitzende des Vereins gibt Rechenschaft über die Aktivitäten, über Maßnahmen, über Entwicklungen im Verein und in den Einrichtungen, über Erreichtes und auch Nicht-Erreichtes.
Beginnen möchte ich damit, dass ich sehr dankbar bin für die letzten zwei Jahre – ich hatte die Möglichkeit, mir ein genaueres Bild zu machen: von der Lebenshilfe, vom Verein, von der Werkstatt in der Kurfürstenstraße, von der Werkstatt für angepasste Arbeiten in der Eckenbertstraße oder der Werkstatt für Genuss, vom Berufsbildungsbereich in der Kurfürstenstraße, von der Tagesförderstätte, unseren Wohngruppen-Häusern im Klingweg, in der Gaustraße und in der Samuelstraße, den Apartmenthäusern und den sog. UWOs, also den Mitarbeitern, die das ambulante Wohnen unterstützen, vom pädagogischen Integrationsdienst, einschl. der Hausfrühförderung, vom neuen Pflegedienst, vom Fahrdienst der Betreuungs- und Beförderungs GmbH oder vom Reisedienst Tandem, vom Atelier Blau, vom Radhaus, von der Gärtnerei und dem Garten- und Landschaftsbau, vom neuen Cafe L in der Hafergasse, von den offenen Hilfen, vom Betreuungsverein und nicht zuletzt von unserer neu aufgestellten Verwaltung.
Schon allein an dieser Aufzählung merken Sie, wie vielfältig und wie differenziert unsere Lebenshilfe ist und wie viele verschiedene Anforderungen an das Leitungsgremium mit der Geschäftsführung an der Spitze einerseits, an den Verein und den Vorstand als alleiniger Gesellschafter und Eigentümer all dieser Einrichtungen andererseits gestellt werden. Viele Lebenshilfen in unserer Nachbarschaft sind deutlich schmaler aufgestellt, haben sich auf das Wohnen, auf Werkstatt oder Tagesförderstätte beschränkt. Bei Besuchen dieser Lebenshilfen merke ich häufig, wie beispielhaft wir mit unseren Einrichtungen für Viele sind – wir als Lebenshilfe Worms-Alzey haben eine ganz besondere Stellung, waren und sind in vielen Bereichen Vorreiter. Seit Frühjahr letzten Jahres bin ich Mitglied im Landesvorstand der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz und erlebe, wie gewichtig meine Meinung bzw. meine Sichtweise aufgenommen und beachtet wird - das hat weniger mit mir zu tun, als damit, dass ich die Lebenshilfe Worms-Alzey vertrete. Das erfüllt mich immer wieder mit Dankbarkeit an Euch alle, besonders an meine Vorgänger Wilfried Noll und Thomas Metzler sowie an die Geschäftsführer Gerhard Binder, Joachim Speicher und Norbert Köthnig, aber auch an unsere hauptamtlichen Mitarbeiter von den Bereichsleitungen bis zum Gruppenleiter. Wir können alle gemeinsam darauf stolz sein, was hier geschaffen wurde, ich bin es jedenfalls, spüre aber gleichzeitig auch die hohe Verantwortung diese Stellung zu erhalten und auszubauen.
Diejenigen Lebenshilfen, die ähnlich ausdifferenziert sind wie wir hier in Worms-Alzey, haben mittlerweile ihre Führungs- und Organisationsstruktur geändert oder arbeiten an Änderungen, weil sie zunehmend merken, dass die Anforderungen nur dann zu bewältigen sind, wenn die Organisation und die Aufgabenbereiche mitwachsen, weiter entwickelt werden, neu justiert werden.
Die Führungsstruktur und die Organisation unserer Einrichtungen war deshalb im letzten Jahr auch ein Schwerpunkt unserer Überlegungen im Vorstand. In intensiven Gesprächen mit der Geschäftsführung und in verschiedenen Runden mit Vorstand, Bereichsleitungen und einer Unternehmensberatung haben wir einerseits die Grundstruktur in den Einrichtungen überprüft und weitgehend bestätigt, aber auch Anpassungen, etwa im Werkstattbereich empfohlen.
Diese Veränderungen und ihre Umsetzungen werden uns auch in diesem Jahr beschäftigen, der Vorstand wird in gesonderten Runden mit der Geschäftsführung und den Bereichsleitungen laufend überprüfen, welche Fortschritte hier zu verzeichnen sind.
Weiteres großes Thema des letzten Jahres waren die Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr 2014 und die geplanten Veranstaltungen. Die Schwerpunkte unserer Vorbereitungsarbeiten im Einzelnen:
Der Imagefilm – über den wir hier schon mehrfach berichtet haben - ist fertig, den Hauptfilm haben sie bereits zu Beginn unserer Versammlung sehen können. Wir finden ihn sehr gelungen – die finanziellen Aufwendungen für diesen Film, der von der Filmakademie Baden-Württemberg gedreht wurde, haben sich gelohnt. Wir werden den Film vielfältig einsetzen: Bei unserer akademischen Feier am 22.März wird er erstmalig einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt, anschließend ist er auf unserer Homepage ins Internet gestellt. Natürlich werden den Film auch bei Besuchern und Besuchsgruppen hier im Haus und bei anderen öffentlichen Gelegenheiten zeigen. Dabei denken wir auch über 2014 hinaus: Der Film ist so abgefasst, dass er mehrere Jahre nutzbar ist. Zudem sind neben dem Hauptfilm weitere Einzelmodule entstanden, die die verschiedenen Bereiche in der Lebenshilfe Worms-Alzey detailliert vorstellen. Diese Module werden wir z.B. auf der Homepage einsetzen – sie erleichtern die Orientierung und die Information unserer Nutzer. Gern können Sie diese DVD bei uns bestellen gegen einen kleinen Unkostenbeitrag von 3 Euro erwerben - Bestellungen können Sie bei Frau Schmitt aufgeben.
Unser Jubiläumswein ist bereits im Fass – er wurde uns vom Weingut Grittmann in Osthofen zum Selbstkostenpreis zur Verfügung gestellt. Gemeinsam haben wir ein spezielles Etikett mit unserem Jubiläumslogo entwickelt, so dass jetzt einer Abfüllung in Flaschen nichts mehr im Wege steht. Wir werden den Jubiläumswein am 04.April im Cafe L öffentlich verkosten und dann hoffentlich auch die ersten Flaschen verkaufen. Vielen Dank an Richard Götz, der der Initiator und Organisator dieser Aktion ist.
Die Festschrift ist bereits im Druck und wird rechtzeitig zur Akademischen Feier am 22. März vorliegen. Das Redaktionsteam bestehend aus Frau Meinhard, Frau Ludwig, Frau Schmitt, Herrn Baumann, Herrn Binder, Herrn Eich, Herrn Erdelmeier, Herrn Götz, Herrn Köthnig, Herrn Noll, Herrn Rippel, Herrn Schur, und mir hat wunderbar zusammengearbeitet und eine lesenswerte und informative Festschrift erstellt. Vielen Dank an dieser Stelle dem gesamten Team für die Unterstützung.
Unsere Auto-Tombola läuft bereits: Für 5 Euro können Sie ein Los erwerben und damit einen Ford Ka gewinnen. Die Chancen stehen gut – mit etwa 3000 Lose, die wir verkaufen wollen, sind die Gewinnchancen 50.000 mal besser als beim Lotto-Hauptgewinn. Besser können Sie 5 Euro nicht anlegen, als bei dieser Lotterie. Lose können Sie im Werkstattladen, im Cafe L, im Radhaus oder bei unseren Veranstaltungen kaufen. Hier danken wir dem Autohaus Pieroth für die Unterstützung, und auch Richard Götz, der dieses Auto ins Rollen gebracht hat.
Mit der Kranzniederlegung am Ehrenmal für die Opfer des Nationalsozialismus und mit der Ausstellungseröffnung „Euthanasie in Hadamar“ liegt der Auftakt zum Jubiläumsjahr schon hinter uns – für uns im Vorstand ein ganz wichtiger Eckpfeiler unserer Geschichte. In dieser Ausstellung wird nicht nur die Geschichte beleuchtet, sondern auch deren Auswirkungen auf unsere Gesellschaft heute. Solche Ausstellungen wie diese hier im Rathaus Worms sensibilisieren Menschen für den toleranten Umgang mit anderen Menschen in unserer Gegenwart und regen die kritische Auseinandersetzung mit unserer deutschen Geschichte an. Besonders freuen wir uns, dass der vom Atelier Blau und Herrn Rettig konzipierte Kubus „Leben“, der zur Zeit noch neben dem Rathaus auf dem Platz für temporäre Kunstwerke steht, einstimmig vom Kulturausschuss der Stadt Worms als dauerhaftes Mahnmal angenommen wurde – er wird im Laufe diesen Jahres seinen endgültigen Platz im Hans-Dörr-Park hinter dem Tom Mutters Kindergarten bekommen.
Beklommenheit und Sprachlosigkeit kommt auf, wenn man bei der Kranzniederlegung und bei der Ausstellungseröffnung über die Schrecken und die Verbrechen an behinderten Menschen unter dem Deckmantel „Euthanasie“ spricht, ein paar Wochen später dann erlebt, dass in Belgien die aktive Sterbehilfe bei unheilbaren und schwerst kranken Kindern gesetzlich verankert wird. Die Tötung auf Verlangen soll nur Kindern und Jugendlichen offenstehen, die urteilsfähig und sich ihrer ausweglosen Lage eindeutig bewusst sind. Aber kann ein Siebenjähriger bereits das Ausmaß seines Wunsches verstehen? Noch reden wir laut Presse nur über ein Handvoll von Fällen, in denen der Wunsch in der Vergangenheit geäußert wurde. Sind wir ganz sicher, dass wir in 5 Jahren nicht auch über Kinder mit schwerst-mehrfachen Behinderungen sprechen? Wenn ich darüber weiter nachdenke, graust es mir, aber es wird mir bewusst, wie aktuell das Thema „Euthanasie“ wieder ist.
Unmittelbar vor uns liegt jetzt die Akademische Feier, auf der wir vor allem „Danke“ für die Unterstützung sagen wollen. Wir erwarten viele Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und natürlich Sie alle.
Nachdem unsere Bundesvorsitzende Ulla Schmidt aus Termingründen absagen musste, freuen wir uns, dass wir ihren Vorgänger im Amt, Herrn Robert Antretter für ein Grußwort der Lebenshilfe gewinnen konnten, anschließend wird der Sozialminister des Landes Rheinland-Pfalz, Herr Alexander Schweitzer zu uns sprechen sowie unser Oberbürgermeister Michael Kissel.
Musikalisch umrahmt wird die Feier durch die Lucy-Kölsch-Musikschule unter der Leitung von Herrn Volz zusammen mit dem Ensemble der Werkstatt unter der Leitung von Frau Fast. Durchs Programm führen die Mitglieder unseres Werkstattrates Herr Heinickel und Manuela Flick und ich.
Wir freuen uns schon jetzt , Sie alle am 22.März begrüßen zu können.
Gerne laden wir Sie auch zu unserem Lebenshilfe Ball am 17. Mai im Mozartsaal ein: Zusammen mit der Tanzband Cabrio, mit vielen Werkstattbeschäftigten und Wohnheimbesuchern, mit vielen Freunden, Angehörigen und Mitgliedern möchten wir einen zauberhaften Abend verbringen. Die Vorbereitungen dieses Balls lagen in der Verantwortung von Brigitte Hartmann und Hannelore Rippel, unterstützt von Frau Schmitt und Wolfgang Schall. Euch allen ein herzliches Dankeschön.
Über das Benefizkonzert mit Anne-Sophie Mutter werden Sie sicherlich noch viel in der Presse lesen. Hier nur soviel: Die Möglichkeit, Karten bei Frau Schmitt verbindlich zu reservieren ist sehr gut angenommen worden, so dass wir jetzt – vor Beginn des offiziellen Vorverkaufs – schon sehr viele Plätze belegen konnten. Falls Sie Interesse haben, sichern Sie sich Ihre Karte möglichst bald.
Aber nicht nur das Jubiläum hat uns beschäftigt, darüber hinaus haben wir unsere Veranstaltungsreihe „Zukunft gestalten“ fortgesetzt - diese Veranstaltungsreihe hat ja zum Ziel, sich aktuellen Themen, innovativen Aspekten und Tendenzen in der Behindertenhilfe zuzuwenden, diese aufzugreifen und im Hinblick auf unser Leitbild zu diskutieren, zu begleiten und zu bewerten. Folgende Themen haben wir im letzten Jahr aufgegriffen:
„Ablösungsprozesse“ von behinderten Menschen aus ihrem vertrauten Familienkreis
Umgang mit Geschwisterkindern
Das Behinderten-Testament
„Teilhabeplanungskonferenz“
„Inklusion“
“Staudenverführung“, in mediterrane und fast schon exotische Gartenanlagen
Sommerliche Kräuterküche
Kräuterfest in der Pippinstraße
Offene Werkstatt
Und natürlich unser Vereinsausflug nach Osthofen.
Besonders hervorheben möchte ich noch die Eröffnung des Cafe L Ende April 2013 – fast hat man das Gefühl, das ist schon Jahre her, so gut hat sich das Cafe L in der Hafergasse etabliert. Insgesamt waren es gelungene Eröffnungstage, die Resonanz auf unseren neuen Integrationsbetrieb ist ausgesprochen positiv. Selbst einen großen Teil der Stammkundschaft des alten Cafe Lott konnte man nach einer kurzen Phase des Fremdelns überzeugen. Mittlerweile ist der Alltag in das Cafe eingezogen, Abläufe sind gelernt und funktionieren reibungslos, das Angebot wurde an verschiedenen Stellen den Kundenwünschen angepasst. Das zeigt, dass sich unser Cafe L offen, flexibel und mit gutem Blick auf den Kunden und den Besucher weiter entwickelt. Es bereichert das Angebot in der Stadt und vor allem in der Hafergasse und ist eigentlich nicht mehr wegzudenken. Nicht zu vergessen: es rundet das Angebot der Lebenshilfe Worms-Alzey und vor allem die Arbeitsmöglichkeiten von behinderten Menschen ab. Im Rückblick eine absolute Erfolgsstory – deshalb hier nochmal der Dank an den Initiator Thomas Metzler.
Weitere Aktivitäten:
Mitte des Jahres wurde uns eine Erbschaft bekannt gemacht, leider war der Erbe nicht ganz eindeutig. Es mussten zunächst klärende Gespräche mit der Bundesvereinigung geführt werden. Wir sind froh, dass letztlich alles ohne Rechtsstreit über die Bühne gehen konnte, so dass wir Ende des Jahres die Erbschaft angetreten haben. Abgeschlossen ist der Vorgang noch nicht, es gibt weiterhin reichlich Formalitäten, die erledigt werden müssen.
Wir hatten gehofft, im letzten Jahr mit dem Bau unseres Hauses im Liebenauer Feld zu beginnen, in dem eine oder mehrere Wohngemeinschaften mit Menschen mit schweren Behinderungen untergebracht werden sollten. Die Verhandlungen mit der Stadt im Hinblick auf Kostenzusagen zogen sich hin, der inhaltliche Austausch über persönliche Bedürfnisse der Betroffenen, über ambulante und teilstationäre Leistungen läuft noch. Bisheriger Höhepunkt war am 10. Januar ein Treffen mit Minister Alexander Schweitzer, dem Oberbürgermeister Michael Kissel, dem Landrat des Landkreises Alzey-Worms Herrn Ernst-Walther Görisch sowie weiteren Vertretern aus dem Sozialministerium, der Stadt- und der Kreisverwaltung. Das hat den laufenden Gesprächen zwischen Stadt, Eltern und Lebenshilfe nochmal einen Schub gegeben, so dass wir weiterhin optimistisch sind und hoffen, im nächsten Jahresbericht dann konkret über die Umsetzung reden zu können.
Ein wichtiges Gespräch zum Bedarf an Tagesförderstättenplätzen hat es unter großer Beteiligung der Stadt Worms im Sozialministerium in Mainz gegeben. Hierbei wurde seitens des Ministeriums eingeräumt, dass es im Stadtgebiet Worms einen Bedarf von ca. 6 Plätzen gibt, hinzukommen die 3 Plätze aus der Überbelegung der TFS in der Kurfürstenstraße. Der Bedarf im Landkreis Alzey-Worms muss noch erhoben werden, dieser soll noch im Februar vorliegen. Insgesamt gehen wir davon aus, dass wir die TFS-Kapazitäten erhöhen müssen, vorzugsweise durch einen Neubau einer TFS im Landkreis Alzey-Worms. Ort und Zeitpunkt des Neubaus wird sich im Laufe dieses Jahres konkretisieren, so dass wir baldmöglichst in die Umsetzung gehen können. Vorbereitend wird es eine Konzeptionsgruppe unter der Leitung von Wolfgang Manstein aus Vorstandsmitgliedern und Verantwortlichen der Einrichtungen geben, die die inhaltliche Konzeption der neuen Tagesförderstätte erstellen und ggf. mit Aspekten aus der Inklusionsdebatte anreichern sollen.
Im Forum Inklusion der Stadt Worms haben wir aktiv an Arbeitsgruppen teilgenommen, haben in verschiedenen Runden zu den Themen Arbeit, Bildung, Wohnen und Teilhabe Ergebnisse erarbeitet. Diese Ergebnisse werden in den Sozialausschuss der Stadt eingebracht, dort erörtert und dann wird über Umsetzungen entschieden. Wir werden Sie über den Rundbrief auf dem Laufenden halten.
Dem Rundbrief konnten Sie auch entnehmen, dass es einen Wechsel im Vorsitz unseres Beirates gegeben hat: Herr Gernot Fischer ist zur Neuwahl des Vorsitzenden nicht mehr angetreten. Wir danken Herrn Fischer auch nochmal in diesem Rahmen für die langjährige Unterstützung und konstruktive Beratung in allen wichtigen Angelegenheiten. Wir haben Herrn Fischer in der letzten Beiratssitzung und in der Weihnachtsfeier unserer Werkstattbeschäftigten würdevoll verabschiedet. Als Nachfolger konnten wir unseren Bundestagsabgeordneten a.D. Klaus Hagemann gewinnen – er wurde in der letzten Beiratssitzung einstimmig gewählt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm.
Die SEPA-Umstellung, von der auch wir als Verein betroffen sind und über die wir Sie ja gesondert informiert haben, ist abgeschlossen - wir danken unserem Schatzmeister Richard Götz ganz herzlich dafür, dass er die zeitliche Belastung auf sich genommen hat und diese Umstellung reibungslos gemanaged hat.
Zum Rückblick auf all diese besonderen Aktivitäten gehört auch, dass ich mich an dieser Stelle für das Tagesgeschäft im Vorstand, für die Arbeit, die jeder Einzelne im Vorstand geleistet hat, die offene Atmosphäre und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken möchte – bei Wolfgang Manstein besonders für so manches Telefonat mit Tiefgang am frühen Morgen, bei Brigitte Hartmann für die Schriftführung und die vielen sozialen Klammern, die sie in den Einrichtungen gesetzt hat, bei Richard Götz für das Zusammenhalten unseres Schatzes und der soliden Führung der Finanzen, bei Thomas Metzler für das Einbringen seines umfassenden Wissens und für die aktive Begleitung in allen Vereins- und Rechtsfragen, bei Hannelore Rippel für die Organisation unserer vielen Helfer, bei Rita Orlemann, Traudel Sensen und Dieter Kolmer für Rat und Tat, wann immer diese erforderlich waren.
Allen danke ich nicht nur für die Ausdauer und das lange Sitzen bei den Vorstandssitzungen, sondern besonders für die aktive Beteiligung und die vielen Anregungen. Darüber hinaus sage ich Dank an Horst Rippel für die fotografische Begleitung über das Jahr hinweg, an Frau Anja Schmitt für das immer offene Ohr, wenn wir vorstandsseitig Unterstützung oder eine ordnende, organisatorische Hand brauchten. Nicht zuletzt danke ich unserem Ehrenvorsitzenden Wilfried Noll, der kaum eine Vorstandssitzung ausgelassen hat, sein Wissen und sein Know How umfassend einbringt und immer ansprechbar ist, wenn es um die Darstellung von Zusammenhängen während seiner Amtszeit geht, etwa um Ehrungen von Personen, mit denen er in seiner langen Amtszeit zusammengearbeitet hat. Dank auch an Herrn Köthnig für die intensive Zusammenarbeit sowie allen Mitarbeitern in den Einrichtungen der Lebenshilfe.
Und Ihnen allen danke ich für Ihre Aufmerksamkeit.
von links nach rechts Frau Schwöbel, Frau Keller in Vertretung ihres Mannes, Frau Deul, Herr Baumann (wurde auch zum Ehrenmitglied ernannt), Herr Granseyer, Herr Kreuzinger.