Von links: Lucas Bastian überreichte eine Spende in Höhe von 1.000 Euro für den ASB-Wünschewagen, welche Manuela Strebel und Christina Wickert gerne und dankbar entgegennahmen. Foto: Florian Helfert
Von Florian Helfert › Ein Firmenjubiläum würdig zu feiern, war in der Hochphase der Corona-Pandemie für die Wenigsten vorstellbar. Auch das Wormser Familienunternehmen Immobilien Bastian ließ lieber Vorsicht walten. „Im April diesen Jahres haben wir jetzt aber endlich unser 60-jähriges Firmenjubiläum nachgefeiert und unsere Gäste um eine Spende für den guten Zweck gebeten“, so Lucas Bastian.
Über hundert Gäste im Alten Ruderhaus folgten dem Aufruf des renommierten Maklerbüros und spendeten. Für einen runden Betrag hat Lucas Bastian die Summe kurzerhand auf insgesamt 4.000 Euro erhöht und mit dem ASB-Wünschewagen aktuell ein erstes Projekt bedacht.
„Der Wünschewagen ist ganz toll und ist es Wert, unterstützt zu werden“, erklärte Lucas Bastian bei der Spendenübergabe in Leiselheim. Menschen in der letzten Phase des Lebens bringt der Krankentransporter mit der angenehmen Atmosphäre eines kleinen Reisebusses noch einmal an einen Ort ihrer Wahl – zum Beispiel zu einem Fußballspiel, in ein Theaterstück oder an die See. Die Wünsche sind für die Fahrgäste und ihre Begleitperson kostenfrei.
Beeindruckt zeigte sich Bastian auch von der Leistung der ehrenamtlichen „Bordteams“ des Wünschewagens. Wie er im Gespräch mit Christina Wickert und Manuela Strebel erfuhr, kommen alle noch einmal eigens geschulten „Wunscherfüller“ beruflich aus der Pflege oder dem Rettungsdienst. „Bei den Fahrten erleben sie eine so große emotionale Dankbarkeit“, schilderten Christina Wickert und Manuela Strebel für den Arbeiter-Samariter-Bund, „dass sie ehrenamtlich gerne ihre Freizeit auf Fahrten opfern.“
Sobald die Termine für die nächsten Spendenübergaben mit den weiteren ausgewählten Institutionen fest vereinbart sind, freut sich Lucas Bastian auf den persönlichen Austausch jeweils vor Ort. „Beispielsweise möchte ich unter anderem noch den Gnadenhof Worms von Carry Lerch mit all seinen Tieren besuchen“, verriet er zum Abschied schmunzelnd.