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  • Mi., 19. August 2026, 12:17 Uhr
    BITBURGER VERBANDSPOKAL SÜDWEST: Wormatia scheitert gegen TSV Schott Mainz mit 1:3

    In der 3. Runde ausgeschieden

    Er war der Turm in der Schlacht: Eine starke Vorstellung lieferte Altin Vrella (links).
    Archivfoto: Felix Diehl

    Von Marcus Diehl › Der VFR Wormatia scheiterte am Dienstagabend beim Ligakonkurrenten TSV Schott Mainz mit 1:3 (1:1, 0:0) nach Verlängerung und schied somit in der dritten Runde im Bitburger Verbandspokal Südwest aus. Die Sehnsucht nach dem Gewinn des Verbandspokals und dem damit verbundenen Einziehen in den DFB-Pokal bleibt weiterhin bestehen. 
    Es standen zwei Spitzenteams auf dem Platz. In der ersten Hälfte begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Chancen gab es für beide Teams fast im Minutentakt in der Anfangsphase. „Wir waren sogar den einen Tick besser. Wir hatten eine sehr gute Spielanlage“, sagte Trainer Artur Lemm. 

    Mit steigendem Druck

    In der zweiten Hälfte kam der VFR gut aus der Kabine. Er übernahm das Kommando und belohnte sich mit der Führung in der 49. Minute. Nico Jäger drang mit Tempo in den Strafraum und passte den Ball zu Isaac Okwubor. Mit einer Körpertäuschung ließ er seinen Gegenspieler zur Seite stehen und vollendete in die lange Ecke. Die Gastgeber mussten sich erst einmal etwas schütteln. Ab einer Stunde Spielzeit wurde der Druck minütlich größer. Schott setzte in der 62. Minute einen Foulelfmeter an die Latte, aber danach gingen fast alle direkten Duelle an ihn. Schott war spritziger und energischer in den Zweikämpfen. „An der Kraft kann es nicht gelegen haben. Dazu ist es mir unerklärlich, warum wir uns so weit zurückgezogen haben. Das war keine Anweisung“, sprach der Coach. Doch die Wormatia-Abwehr, mit einem starken Luca Pedretti im Rücken, konnte noch einigermaßen alles wegverteidigen. In der 68. Minute hatte sie das Glück, dass Schott einen Konter vermasselte. Mit vier Offensiven gegen einen Wormaten ging der Ball zwar in den Kasten – aber Aber abseits. Eine Flanke nach der anderen segelte in den Strafraum, sehr viele Eckbälle waren die Folge. Die gefühlte hundertste Hereingabe landete dann in der 83. Minute im Wormatia-Tor. Per Kopf traf Lan Just, ein Ex-Wormate, zum Ausgleich. 

    „Wir arbeiten daran“

    In der Verlängerung drehte sich das Spielglück der Wormatia zu den Gastgebern. Kurz vor dem Ende machte Daniel Rudi den Deckel darauf. 
    „Heute hat man gesehen, dass wir noch nicht so weit sind wie der Gegner, aber wir arbeiten daran. Es tut mir leid für den Verein und die Fans, denen der Pokal wichtig ist“, so Artur Lemm. Doch gerade von den zahlreichen Fans kam nach Schlusspfiff wieder viel Aufmunterung zurück. 
    Am heutigen Samstag, um 14 Uhr, kommt der ASV Auersmacher in die EWR-Arena. Es wird ein ganz anderes Spiel auf die Mannschaft zukommen. Einfacher wird es auf keinen Fall.     

     

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