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  • Di., 21. Oktober 2014, 09:40 Uhr
    WG Muth, SPD und GLA ziehen selbstkritisch Konsequenzen aus Ratssitzungen in Alsheim

    In Details verloren 

    Die Fraktionsvorsitzenden der Wählergruppe Muth, Friedrich Kreß, der SPD, Horst-Henning Eller, und der GLA, David Profit haben die jüngste Ratssitzung in Alsheim intensiv nachberaten. Selbstkritisch stellten sie fest: „Unsere Kritik an den enormen Kostensteigerung beim Dorfgemeinschaftsplatz und bei der Rathaussanierung war in der Sache richtig, aber wir haben uns in den Beratungen zu sehr in Details verloren. Aber, es ist gut für Alsheim, dass wir die Kostensteigerung beim Dorfgemeinschaftsplatz verhindert haben."

    Jetzt ginge es darum, zwischen den Fraktionen eine vernünftige Verständigung über die zukünftige Gestaltung des Platzes zu erreichen. Weder die bisherige Planung noch der Zustand des Platzes seien zukunftsfähig. Friedrich Kress zeigte als Richtung auf: „Da die Rathaussanierung teurer wird, müssen wir beim Dorfgemeinschaftsplatz bescheidener bauen. Synergien, wie eine statt zwei Toilettenanlagen, sind wichtig. Der Platz kann mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ansprechend gestaltet werden."

    Mehr Transparenz und Zusammenarbeit
    Jenseits des Einzelfalls wünschen sich die Fraktionen vom Ortsbürgermeister und der CDU mehr Transparenz und Zusammenarbeit. Dies haben sie in einem offenen Brief dem Ortsbürgermeister angeboten. Kreß, Eller und Profit: „Es geht uns ja allen um das Wohl Alsheims. Da wir die Mehrheit im Rat stellen, sind wir hier in der besonderen Verantwortung. Wir wünschen uns eine bessere Abstimmung vor den Ratssitzungen, bevor die Tagesordnung gemacht wird. Wir haben dem Ortsbürgermeister daher ein regelmäßiges Treffen mit allen Fraktionsvorsitzenden vorgeschlagen, um wichtige Fragen und den Stand der Großprojekte vor der Erstellung von Tagesordnungen des Rats zu besprechen. Wir gehen davon aus, dass er dafür offen ist.“

    Die Fraktionsvorsitzenden haben auch die Äußerungen einzelner Besucher der Ratssitzungen beraten: „Wir nehmen diese Äußerungen ernst und tun sie nicht damit ab, dass es sich bei den zitierten Bürgern allesamt um Verwandte von CDU-Ratsmitgliedern bzw. Mitarbeitern der Gemeinde handelte. Im Rat müssen wichtige Projekte von allen Seiten angesehen werden - das wird immer wieder mal zu unterschiedlichen Bewertungen führen. Uns ist es wichtig, dass der Ortsbürgermeister als Vorsitzender des Rates fair und neutral die Sitzungen moderiert und dass wir alle in den Debatten sachlich bleiben. Persönliche Angriffe haben im Rat nichts verloren."

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