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  • Di., 27. August 2013, 15:51 Uhr
    TSG Pfeddersheim besiegt den Favoriten FSV Salmrohr verdient mit 1: 0 / Mittwoch um 18.15 Uhr folgt das nächste Heimspiel gegen den SV Elversberg II auf dem Neuhauser Sportplatz

    In einem engen Spiel zahlte sich einmal mehr die Geschlossenheit der Mannschaft aus

    TSG Co-Trainer Arijan Berisha (2.v.l.) und zwei Gästespieler beobachten aufmerksam, was Jonas Frey (rechts) mit dem Ball macht. Foto: Felix Diehl


    VON KLAUS DIEHL Es kann kein Zufallsprodukt sein, dass die TSG Pfeddersheim Fußball e.V. nach sechs Spieltagen und 15 Punkten, nur aufgrund des etwas schlechteren Torverhältnisses hinter dem SC Hauenstein auf dem 2. Tabellenplatz liegt. Da haben viele positive Umstände dazu beigetragen, dass die Hess-Schützlinge derzeit absolut verdient die Höhenluft in der Oberliga genießen können.

    Doch getreu dem Motto: „Das nächste Spiel ist immer das Schwerste“, versteht es Norbert Hess seine junge Truppe auf dem Boden zu halten. Denn für jeden Sieg gibt es nur drei Punkte und die derzeit erreichten 15 Zähler dienen weiterhin primär dem Klassenerhalt und dem Erreichen der angepeilten 50 Punkte. Von allen anderen Dingen  will der TSG-Coach absolut nichts hören und freut sich vielmehr darüber, dass man mit den vor Saisonbeginn  verpflichteten jungen Spielern weitaus mehr Qualität im Kader besitzt, als dies im letzten Jahr der Fall war, zumal sich diese „Jungs“ allesamt für den 18-Mannkader zu jedem Spiel aufdrängen.

    Eine Freude für den Trainer, aber auch kein einfache Aufgabe: „Ich muss zusehen alle Spieler bei Laune zu  halten. Jeder bekommt seine Chance und man weiß ja nie, was im Verlauf einer Saison alles passieren kann. Das haben wir letztes Jahr erlebt, als uns das Verletzungspech regelrecht an den Fußballer-Stiefeln klebte“, so Norbert Hess. Da haben die Späher der TSG Pfeddersheim wohl gute Augen gehabt, als sie nach Alternativen und guten Ergänzungen für das zweite Oberligajahr auf die Pirsch gingen.

    Selbst einen erkrankten Mathias Tillschneider zu ersetzen, der in den bisherigen Saisonspielen in blendender Verfassung war,  ist in Pfeddersheim kein Grund mehr zum Jammern, sondern nur zum Handeln. So standen gegen den Titelaspiranten FSV Salmrohr mit dem 18 Jahre alten  Yannick Krist, mittlerweile ein echtes Pfund auf der rechten Position in der Viererkette, mit dem erst 17 Jahre alten Enis Aztekin und dem vom TuS Hochheim gekommenen und 21 Jahre alten Jonas Frey, drei der hoffnungsvollen Neuen vom Anpfiff weg auf dem Platz. Gerade Jonas Frey ist ein Spieler, der sein wahres Potential noch lange nicht ausgeschöpft hat und den angeschlagenen Marcel Veek in vorderster Front ersetzen kann. „Er hat seine Sache sehr gut gemacht, hatte keine Angst vor Zweikämpfen, setzte seine Mitspieler  gut in Szene und  lief viel, ehe ihm die Puste doch etwas ausging,  zog der TSG-Trainer Bilanz.

    Chancenverwertung ist verbesserungswürdig

    Wenn gegen Salmrohr etwas zu bemängeln war, dann das Auslassen der sich bietenden Torchancen. Aber auch die Gäste waren nicht untätig, doch die TSG-Abwehr mit „Vater“  Thorsten Müller im Tor, gehört derzeit zum Besten in der Oberliga Rheinland-Pfalz. So war entsprechend dem Chancenverhältnis ein 2:2 zur Pause möglich. Nach Wiederanpfiff wollten die Gäste mehr und versuchten, das Spiel zu diktieren. Auf echte Chancen warteten deren Anhänger  vergeblich. Denn die Mannen um TSG-Abwehrchef Matthias Lang leisteten sich auf dem regennassen Rasen in Neuhausen keinerlei Ausrutscher und ließen nichts anbrennen. Dafür klingelte es eine Viertelstunde vor Schluss im Tor der Gäste. Der mittlerweile eingewechselte Marcel Veek verlängerte einen weiten Abschlag seines Torhüters mit dem Kopf zu Dennis Seyfert, der Rest war Formsache. Salmrohr warf nun  alles nach vorne und  Pfeddersheim setzte immer mehr zu etlichen gefährlichen Kontern an. Der von der Gästeabwehr nie an die lange Leine zu nehmende Dennis Seyfert jubelte nur drei Minuten später, doch sein Schuss zum möglichen 2:0 verhinderte ein Gästespieler gerade noch auf der Linie. Glück aber auch, als in einem Getümmel vor dem TSG-Tor der Ball  an den Pfosten knallte. Veek und Seyfert besaßen in der Endphase weitere Möglichkeiten zum zweiten Treffer.

    Für die TSG Pfeddersheim spielten: Thorsten Müller, Yannick Krist, Matthias Lang, Jakob Siebecker, Björn Miehe, Arijan Berisha, Tobias Klotz, Mario Cuc, Eniz Aztekin, Jonas Frey (64. Marcel Veek) und Dennis Seyfert.

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