Die Wormser Kolpingfamilie beging auch in diesem Jahr den Kolping-Gedenktag
In Erinnerung an den 150. Todestag des Sozialreformers
Die Kolpingfamilie Worms feierte in diesem Jahr wieder den Kolping-Gedenktag und gedachte gleichzeitig dem 150. Todestag von Adolph Kolping.
Im Gottesdienst in der Liebfrauenkirche predigte der Präses der Kolpingfamilie Worms, Pater Ralf Sagner OP, über die Lebensgeschichte von Adolph Kolping, welcher als Schustergeselle nach einem Studium, Priester wurde, und als Sozialreformer der ersten Stunde gilt. Kolping sah in der Bildungs- und Sozialarbeit seine Lebensaufgabe. In der heutigen Zeit würde er sich auch für die Belange der Flüchtlinge einsetzen, so Präses Pater Ralf.
Nach dem Gottesdienst fand eine kleine Feier der Kolpingsfamilie im Gemeindehaus von Liebfrauen statt. Präses Pater Ralf Sagner OP und der Sprecher der Teamleitung Burkhard Köhl ehrten mit einer Dankesurkunde und Blumen bzw. einem Weinpräsent Werner Reith für 70 Jahre Mitgliedschaft und für 40 jährige Mitgliedschaft Maria Eichfelder, Christa Litters und Heinrich Guthy.
Weiterhin zeigte sich Köhl sehr erfreut darüber, dass in diesem Jahr wieder zwei Mitglieder in die Kolpingfamilie Worms aufgenommen werden. Die Leiterin der Frauengruppe Christa Litters übergab wie in jedem Jahr ihrer Kolpingschwester Gertrud Marschall einen Umschlag mit „gutem Inhalt“.
Diese bedankte sich recht herzlich und sicherte zu, das Geld wieder für die von ihr seit Jahren betreuten Gruppe der nicht sesshaften und bedürftigen Menschen zunächst für das Weihnachtsessen, sowie für frisches Obst und Hygieneartikel zu verwenden.
Bei dem gemeinsamen Mittagessen und anschließendem Kaffee und Kuchen verbrachte die Kolpingfamilie noch ein paar gemütliche Stunden.
Burkhard Köhl, Maria Eichfelder, Christa Litters, Heinrich Guthy und Pater Ralf Sagner OP (von links).