SchUM-Städte e.V. bietet einen „Golem“ Becher an / Offizielle Antragseinreichung in einem Jahr
In Erinnerung an die jüdische Blütezeit
Die ideelle Unterstützung des Welterbeantrages kann man heute schon genussvoll zum Ausdruck bringen.
Zur Blütezeit der SchUM-Städte lebte in Worms Rabbiner Eleazar ben Jehuda Kalonymos (ca. 1165 bis 1230). Eleazar war mit Dulcia verheiratet; sie hatten einen Sohn und zwei Töchter, Belette und Hannah. Die Familie wurde im November 1196 in Worms von einer Gruppe von Kreuzfahrern überfallen. Dulcia und ihre zwei Töchter wurden ermordet, der Sohn verletzt.
Eleazar ben Jehuda verfasste einige Zeit später einen Kommentar zum antiken „Buch der Schöpfung“ und brachte die Idee von der Schaffung eines Golems in die Welt. Eleazar nahm an, dass durch Zahlen- und Buchstabenkombinationen des hebräischen Alphabets unbelebte Materie zum Leben erweckt werden kann. Von Worms aus wanderte der Golem als Legende in die Welt, nach Prag und Polen, später auch in die USA. Was sind Superman oder Superwoman anderes als Golems?
Der Wormser Künstler Klaus Krier gestaltete einen Golem zur Unterstützung des SchUM-Städte e.V. Nun kann man seinen Kaffee, Tee oder Kakao aus einer Tasse für 6,50 Euro mit dem Wormser Golem sowie Logo und Welterbemotto trinken.
Nur noch ein Jahr bis zur Einreichung des Antrags auf Anerkennung der SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz bei der UNESCO in Paris! Beachten sollte man daher bitte auch die Veranstaltungsreihe des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. In Worms kann man am 12. Februar und in Speyer am 26. Februar 2019 den Stand der Dinge erleben.