
Von Marcus Diehl › Wie so oft im Leben reicht ein Dankeschön nicht aus, um Arbeit und Einsatz zu würdigen. Besondere Ehrungen sind ein profundes Mittel, um zu zeigen, wie ehrenamtliche Arbeit honoriert werden muss. Der TV Leiselheim hat es sich seit vielen Jahre auf die Fahne geschrieben, verdiente Wormser Handballer mit der Heinrich-Keimig-Medaille auszuzeichnen.
Heinrich Keimig war ein Leiselheimer Handballer, der mit Magdeburg, Dietzenbach und Darmstadt, einige namhafte Stationen in seiner Laufbahn zu bieten hatte. Mit Darmstadt wurde er 1934 Deutscher Meister im Feldhandball, bestritt zwei Länderspiele und wurde 1936 Olympiasieger im Handball.
In diesem Jahr wurde zwei Urgesteine des Wormser Handball diese Ehre zu Teil. Beiden hat der Handball in der Nibelungenstadt sehr viel zu verdanken, aber auch die SG Eintracht Herrnsheim und später die HSG Worms.
Dieter Bauer ist seit über 50 Jahren im Handball aktiv. Als Spieler in allen Klassen bis zur Oberliga. Ob es des Amtes des Jugendleiters, Betreuer der 1. Mannschaft oder stellv. Abteilungsleiter, als Funktionär ebenfalls im Einsatz. Was noch mehr hervorzuheben ist – sein bestreben für die Jugend. Seit 1977 ist er als Trainer einer Jugendmannschaft im Amt. Für seinen unermüdlichen Einsatz als Trainer, Betreuer und Berater sagt der TV Leiselheim Danke.
Hans Werner Kissel startete als Platz- und Zeugwart beim Feldhandball. War zwanzig Jahre als Trainer und Betreuer verschiedener Jugend- und Aktiven-Mannschaften im Amt und leitete fünfzehn Jahre lang die Geschicke der Handballabteilung der SGE. Aber seine absolute Leidenschaft galt den Kleinsten – den Minis. Seit 1992 bis heute trainiert er sie. Eine große Zahl an aktiven Handballern haben bei ihm die ersten Schritte erlernt. Sicherlich sind auch in der jetzigen Oberligatruppe der HSG Worms einige von ihnen dabei. Der TV Leiselheim ehrt Hans Werner Kissel für „33 Jahre Minis-Trainer, 33 Jahre Minis-Turniere und drei Generationen Handballjugend.“