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  • Fr., 26. Juni 2020, 11:12 Uhr
    MdL JENS GUTH (SPD): „16 Millionen Euro Landesmittel stehen zur Verfügung“ / Konzernbevollmächtigter kündigt Gespräche an

    In „Grüne Schiene“ kommt Bewegung

    MdL Jens Guth (links) und Dr. Klaus Vornhusen blicken auf das zu entwickelnde Bahnareal.


    „Derzeit läuft eine Machbarkeitsprüfung der DB für die Veräußerung des bahneigenen Geländes und der Güterhallen, die demnächst fertig gestellt sein soll“, informiert der Konzernbevollmächtigte für die Länder Rheinland-Pfalz und Saarland, Dr. Klaus Vornhusen, den Wormser Landtagsabgeordneten Jens Guth (SPD). „Wir rechnen damit, nach der Sommerpause in Verhandlungen mit der Stadt einsteigen zu können und es wäre schön, wenn wir diese Gespräche einvernehmlich abschließen würden.“ Das für die Entwicklung stehende Areal ist noch geprägt von bahntechnischen Anlagen wie zum Beispiel kleineren und größeren Bauten, etlichen Überspannungsmasten und Leitungen, die teilweise rück- oder umgebaut werden müssen, bevor das Gelände freigegeben werden kann. Bei der Machbarkeitsprüfung der Bahn geht es auch um die Freigabe der ehemaligen Güterhallen, die auch schon für das lang ersehnte Jugendkulturzentrum im Gespräch waren. Auch darin befinden sich noch Elektromaste und Technik der Bahn die in der Studie geprüft werden.

    Lebens- und Wohnbedingungen verbessern

    In den kommenden Jahren will die Stadt das Planungsgebiet nach und nach aufwerten und die Lebens- und Wohnbedingungen verbessern. Mit Hilfe des Landes wird das rund 70 Hektar große Planungsgebiet, das sich über Teile von Neuhausen, die ungenutzten Bahnflächen zwischen den Gleisen und der Güterhallenstraße und Bereiche des Wormser Nordends erstreckt, mit 16 Millionen Euro über zwölf Jahre Förderzeitraum entwickelt. Das Projekt ist eines der flächenmäßig größten städtischen Entwicklungsgebiete im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ in Rheinland-Pfalz, freut sich der Abgeordnete Jens Guth auf eine baldige Einigung zwischen Stadt und Bahn. Auch SPD-Fraktionschef Timo Horst freut sich, wenn es endlich losgeht: „Die städtischen Gremien sind bereit die Entwicklung dieser wichtigen innerstädtischen Brache anzugehen.“

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