Kerwemädchen Silja I. löst bei einer sehr gelungenen Eröffnungsfeier ihr Vorgängerin Anna I. ab
In Horchheim isst man Fisch
Die Übergabe der Amtsgeschäfte war der Höhepunkt bei der Eröffnung Horchheimer Kerwe. Von links: Hans-Joachim Kosubek, Anna I, Emily David, Silja I und Volker Janson.Foto: Gernot Kirch
Von Gernot Kirch Das Wetter spielte mit, der organisatorische Rahmen war wieder einmal perfekt und das neue Kewemädchen stand bereit. Was will man mehr? Eigentlich nur, dass die Besucher in Scharen strömen. Und auch dies war gegeben, sodass die Horchheimer Kerwe am Freitagabend einen traumhaften Start erlebte.
Zunächst sprach Ortsvorsteher Volker Janson die Eröffnungsworte, in deren Rahmen er sich besonders bei den vielen ehrenamtlichen Helfern bedankte, die solch ein Veranstaltung erst ermöglichen würden. Im Anschluss überbrachte der 1. Beigeordnete der Stadt, Hans-Joachim Kosubek die Grußworte, dann wurde es ernst oder exakter, die Krönung des neuen Kerwemädchens stand an. In der Abschiedsrede der scheidenden Würdenträgerin Anna I., schwang selbstverständlich etwas Wehmut mit, aber es überwog eindeutig die Freude über zwei tolle Jahren, in denen sie Hochheim auf unzähligen Festen repräsentieren durfte.
Von Kronenmädchen Emily David erhielt das neue Kerwemädchen Silja I. den majästestischen Kopfschmuck überreicht, der würdevoll ihr blondes Haar zierte. In ihren Worten drückte sie ihre große Freude aus, nun Horchheim für mindestens ein Jahr zu repräsentieren sowie zahlreichen Wein- und Volksfeste begrüßen zu können.
Was folgte die Ansprache der Fischerwääder und das obligatorische Handknirsch trinken. Auch hier hinterließ Silija I. einen hervorragenden Eindruck, denn sie bewältigte die nicht ganz einfache Aufgabe mit Bravour.
Nach dem offiziellen Teil ließen sich viele Horchheimer beim traditionellen Fischessen eine Portion Seehecht munden, die frisch zubereitet einen reißenden Absatz fanden.