
Am 30. Januar hat der DRK-Ortsverein Altrhein e.V. sein neues First-Responder-Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt. Der Helfer vor Ort steht seitdem für medizinische Notfälle in der Verbandsgemeinde Eich zur Verfügung.
Vorausgegangen war eine herausfordernde Zeit: Der bisherige Einsatzwagen musste aufgrund eines technischen Defekts außer Dienst genommen werden. Daraufhin wurden anderweitige Fahrzeuge des Vereins, die ursprünglich für diesen Einsatzzweck gar nicht vorgesehen waren, verwendet. Dadurch konnte die medizinische Erstversorgung zwar aufrechterhalten werden, allerdings oft unter erschwerten Bedingungen.
„Uns war von Anfang an klar, dass wir den First Responder trotz des Ausfalls unseres Fahrzeugs unbedingt weiter aufrechterhalten wollen“, erklärt Tim Heinz, Bereitschaftsleiter und Leiter der Ersthelfer-Gruppe angesichts von 110 Einsätzen im Vorjahr. „Gerade in medizinischen Notfällen zählt jede Minute. Deshalb war es uns wichtig, schnell eine Lösung zu finden.“
Das neue Fahrzeug bietet mehr Platz und ist durch seinen Allradantrieb besonders für das vielfältige Terrain der Verbandsgemeinde mit Sand, Strand, Seen und Weinbergen geeignet. Beladen ist der Einsatzwagen mit einem Notfallrucksack, einem weiteren Rucksack für Atmung und Atemwege sowie einem Corpuls C1 als Patientenmonitor zur Überwachung der Vitalfunktionen und zur Defibrillation bei einer Reanimation. Neu hinzugekommen sind ein speziell für Kindernotfälle ausgestatteter Rucksack sowie Rettungswesten für Arbeiten am und auf dem Wasser, sowie Einsatzmittel für die einfache Wasserrettung. Ebenso neu dazugekommen ist ein Einsatznavigationsgerät, das der Leitstelle ermöglicht Einsätze direkt auf das Navigationsgerät des Fahrzeuges zu senden. Durch das größere Raumangebot kann das Fahrzeug besser als Notarztzubringer, beispielsweise vom Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle, genutzt werden.
Der Erwerb wurde durch Spenden ermöglicht. „Dass wir dieses Fahrzeug vollständig durch Spenden finanzieren konnten, zeigt die große Unterstützung aus der Region“, sagt Steven Dörr. „Dafür sind wir allen Spenderinnen und Spendern sehr dankbar.“
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