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  • Fr., 30. November 2018, 09:26 Uhr
    Neuerscheinung im Worms Verlag über die Revolution, das Kriegsende und die Frühzeit der Weimarer Republik

    „In Worms ist keine Fensterscheibe gesprungen“

    Dr. Gerold Bönnen und Dr. Daniel Nagel, veröffentlichten im Worms-Verlag bereits 2014 ein gemeinsames Buch über den Ersten Weltkrieg in der Region. Beide Bücher wurden finanziell vom Altertumsverein Worms e.V. unterstützt.


    Von der Revolution, dem Kriegsende und der Frühzeit der Weimarer Republik in Worms handelt der Sammelband „In Worms ist keine Fensterscheibe gesprungen“. Herausgeber sind Gerold Bönnen und Daniel Nagel. Acht Autoren beschreiben die Ereignisse in Worms vor einhundert Jahren zur Zeit der Revolution und dem Übergang zur Weimarer Republik von 1918 bis 1923. Die Neuerscheinung im Worms Verlag ist ab sofort im Buchhandel unter der ISBN 978-3-944380-92-6 sowie unter www.worms-verlag.de für 30 Euro erhältlich.

    Kriegsende und Revolution, Beginn der Republik und französische Besetzung haben auch für Worms fundamentale Bedeutung. Der vorliegende, vom Stadtarchiv verantwortete Sammelband beleuchtet fundiert, materialreich und reich illustriert zentrale Fragen im Übergang von der Monarchie zur demokratischen Ordnung 1918/1919 auf lokaler Ebene, eingebettet in überörtliche Zusammenhänge. Erfahrene Autoren blicken dabei zugleich auf reicher Quellenbasis auf die Anfangsjahre der Weimarer Republik.

    Acht Beiträge beleuchten die Zeit
    In acht Beiträgen präsentieren die Wormser Schriftsteller die Ereignisse zwischen 1918 und 1923 sowie deren Auswirkungen auf lokaler Ebene. Denn auch für die Wormser Stadtgeschichte haben diese Geschehnisse vor einhundert Jahren den Beginn eines neuen Lebens zur Folge gehabt. Beschrieben werden die Novemberrevolution 1918 in Worms, der Übergang der Stadt Worms in die Weimarer Republik, die höheren Schulen in Worms zwischen Kaiserreich und Republik, die wirtschaftliche Demobilmachung mit ihren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt in Worms vom Kriegsende bis 1920/1921, die Aspekte der französischen Rheinlandbesetzung in Worms und Rheinhessen vor dem Hintergrund der deutsch-französischen Beziehungen in der Nachkriegszeit (1918–1930), die Berichterstattung der Wormser Zeitung zu Kriegsende und Revolution 1918, der Wormser Schriftsteller und Astrologe Peter Bender in der Weimarer Republik sowie ein Überblick über das kulturelle Leben in der Nachkriegszeit 1918/1919.

    Das Buch
    In Worms ist keine Fensterscheibe gesprungen
    Herausgeber: Gerold Bönnen, Daniel Nagel
    Autoren: Silke Olbrisch, Gerold Bönnen, Burkard Keilmann, Margit Rinker-Olbrisch, Jutta Kling, Daniel Nagel, Volker Gallé, Jörg Koch
    380 Seiten, Hardcover, Fadenbindung, Pappband
    ISBN 978-3-944380-92-6
    Preis: 30 Euro

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