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  • Di., 13. Juni 2017, 22:53 Uhr
    Dem Verein „Integration durch Bildung“ gehen die Spender aus und die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit steht auf der Kippe

    InBiWo ruft: „Hilfe!“

    Mit einem bunt bemalten Plakat bedankten sich am Dienstag die Kinder im Stadtteilbüro in Dürkheimer Straße bei den Nachilfekräften und dem Verein InBiWo. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Das Ziel des Vereins „Integration durch Bildung Worms“ (InBiWo) ist es, Kinder von Zuwanderern zu fördern und ihnen durch Bildungsangebote gute Startchancen in der Nibelungenstadt zu eröffnen. Dahinter steht die Überlegung, dass eine erfolgreiche Integration in erster Linie mit einem guten Schulabschluss gelingt, denn dadurch ergeben sich wiederum hervorragende Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. InBiWo arbeitet diesbezüglich eng mit Schulen, Vereinen und weiteren Bildungsträgern zusammen. Ein Schwerpunkt ist hierbei die Finanzierung von Nachhilfe in Schulen sowie in den Wormser Stadtteilbüros, etwa in der Gernotstraße und Dürkheimer Straße. Hier besteht für zurzeit rund 120 Kinder die Möglichkeit, durch Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung die schulischen Leistungen zu verbessern. Die Warteliste ist lang, viele Kinder, etwa aus Rumänien, der Türkei oder der ehemaligen Sowjetunion, würden gerne in den Stadtteilbüros an der Nachhilfe teilnehmen und besser Deutsch lernen. Doch fehlen dem Verein InBiWo jetzt schon die Mittel, um den laufenden Betrieb fortführen zu können, da es kaum noch Spender gibt, die die Arbeit finanziell unterstützen.

    Die Nachhilfe in den Stadteilbüros wird von ausländischen Studenten der Wormser Hochschule geleistet, die dafür einen geringen Lohn erhalten. Insgesamt benötigt InBiWo pro Monat etwa 1.000 Euro, um ihre wertvolle Arbeit fortsetzen zu können, doch der Spendenfluss ist am Verebben.

    Am Dienstagnachmittag organisierte InBiWo daher im Stadtteilbüro in der Dürkheimer Straße eine Pressekonferenz, um auf ihre niederschmetternde Situation aufmerksam zu machen und Spender zu motivieren, für die Nachhilfe der Kinder Geld zur Verfügung zu stellen. Weitere Infos im Internet unter: www.inbiwo.de

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