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  • Mo., 12. August 2013, 23:08 Uhr
    Mit dem traditionellen Strohballenrennen erlebte die Leiselheimer Kerwe am Montagabend ihren sportlichen Höhepunkt

    „Incredible Chickendales“ gewinnen Regenschlacht

    Das Strohballenrennen fand am Montagabend bei strömendem Regen statt. Foto: Gernot Kirch


    Von Gernot Kirch Die bangen Blicke der Leiselheimer gingen schon den ganzen Montag in den Himmel, ob das Wetter wohl „halten“ oder es in Strömen regnen würde. Während es bei dem Strohballrollen für Kinder noch trocken blieb und die Red Bulls siegreiche den Parcours bewältigen, sollte es bei den Erwachsenen kein Happy-End geben. Kurz bevor das große Strohballenrennen um 19.30 Uhr begann, setzte ein heftiger Wolkenbruch ein und alle Zuschauer flüchteten unter eine Überdachung oder spannten ihre Schirme auf. Für die Athleten gab es aber kein Pardon und sie mussten im Regen ran. Fünf Teams gingen an den Start. Rund 220 Meter ist die Strecke lang, die es in Hin- und Rückweg zu bewältigen gilt. Dabei muss  der 350 Kilogramm schwere Strohballen gerollt werden, wobei es sich um keine gerade Strecke handelt , sondern Schikanen und Hindernisse „umfahren“ werden müssen.

    Alle fünf Mannschaften mühten sich bei strömenden Regen und gaben ihr Bestes, doch am Ende hieß der Sieger erneut, wie schon in den vergangenen beiden Jahren, „ Incredible Chickendales“. Da die Crew den Titel nun dreimal in Folge gewonnen hat, wechselt der Pokal jetzt dauerhaft in ihren Besitz und im nächsten Jahr muss ein neuer her. Neben dem Pokal gab es für die Sieger übrigens noch ein 30 Liter Fass Bier als „Preisgeld“. Zweiter wurden die „4 Apostel“ und Platz drei belegten die „Wissegockelhexen“.

    Insgesamt zog der 1. Vorsitzende der IG Leiselheimer Kerb, Johann Nock, ein positives Fazit der viertägigen Veranstaltung, auch wenn der Besuch im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen sei. Doch dies habe zwei Gründe gehabt, zum einen sei die Konkurrenz durch Jazz & Joy spürbar gewesen, zum anderen war der Hof Schneickert geschlossen. Aus gesundheitlichen Gründen, so Johann Nock, hätte die Besitzer in diesem Jahr nicht öffnen können. Man freue sich aber schon auf das nächste Jahr, wenn ohne übermächtige Konkurrenz durch Jazz & Joy und mit einem Hof Schneickert sicher wieder mehr Besucher den Weg nach Leiselheim finden dürften.

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