Wiedereingliederungsmöglichkeiten behinderter Menschen ins Arbeitsleben sowie Leistungen der Pflegeversicherung waren Thema der jüngsten Sitzung des Beirates für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Behindertenbeirat). Landrat Ernst Walter Görisch, der die Sitzung leitete, begrüßte die Mitglieder des Gremiums, die Referenten und interessierte Gäste. Über Eingliederungsmöglichkeiten behinderter Menschen ins Arbeitsleben berichtete Robert Herbert, Reha-Berater bei der Agentur für Arbeit in Mainz. Herbert informierte detailliert über Leistungsträger und Leistungsberechtigte und berichtete über betriebliche Formen der Erst- und Wiedereingliederung. Darüber hinaus waren Möglichkeiten der Förderung notwendiger Arbeitsplatzausstattung durch die Agentur für Arbeit, Hilfsmittel und Pkw-Förderung Themen des interessanten Vortrags. Über Angebote und Leistungen der Pflegestützpunkte, die im Landkreis Alzey-Worms in Alzey, Wörrstadt und Osthofen beheimatet sind, berichteten Heike Yalcin (Alzey) und Katharina Bock (Osthofen). Die Mitarbeiterinnen stellten sich vor und erläuterten die Möglichkeiten der Beratung durch die Hilfeeinrichtungen vor Ort. „Die Pflegestützpunkte sind eine kostenloses Beratungsangebot, welches sich an Menschen mit Behinderung, ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige richtet“, so Yalcin. Die Beratung erfolge vertraulich und kostenfrei. Dabei orientiere sich die Koordination aller Möglichkeiten der Versorgung im Pflege- oder Krankheitsfall an den Wünschen und Bedürfnissen der Betroffenen. „Wir informieren darüber hinaus über Möglichkeiten der Kurzzeitpflege und schaffen Kontakte zu Pflegeeinrichtungen“, betonte Bock. Im Pflegestützpunkt finden Hilfesuchende Rat bei Expertinnen, die die rechtlichen und regionalen Rahmenbedingungen genau kennen und bei Bedarf auch für Hausbesuche zur Verfügung stehen.
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