
Im Rahmen des Projektes Stadtdorfcheck entstand die Arbeitsgruppe Verkehr, die sich unter anderem durch die Einführung von Tempo 30 in der Unteren und Oberen Hauptstraße sowie der Höhlchenstraße eine Beruhigung der chaotischen Verkehrssituation in dem Wormser Stadtteil erhoffte. „Trotz zahlreicher und zum Teil vergeblicher Kontaktversuche mit der Wormser Stadtverwaltung ist eine schnelle Besserung leider nicht in Sicht", heißt es in einer Pressemitteilung der Arbeitsgruppe und des Ortsvorstehers Volker Janson.
Am 22. Februar besuchten der Stadtdorfkümmerer, Elmar Goor, und die Sprecherin der AG Verkehr, Barbara Sapeta, zusammen mit Ortsvorsteher Volker Janson, der dieses Treffen ermöglicht hatte, die Gemeindeverwaltung Bobenheim-Roxheim, um sich über deren Erfahrungen mit der Einführung von Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt Bobenheim-Roxheim der L 523 zu informieren. Der Bürgermeister von Bobenheim-Roxheim, Michael Müller, und der Leiter der Straßenverkehrsbehörde, Frank Unvericht, berichteten über ihre reichen Erfahrungen bei der Durchsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung und gaben wertvolle Informationen und Hinweise für das weitere Vorgehen der Arbeitsgruppe.
„Als nächster Schritt ist geplant, bei der Stadtverwaltung Worms, die sich bisher sehr unkooperativ gezeigt hat, eine schalltechnische Untersuchung und eine Verkehrszählung in den betroffenen Straßen zu beantragen", so die Arbeitsgruppe. Dazu wird Ortsvorsteher Volker Janson dem Ortsbeirat einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung in der für Juni geplanten Ortsbeiratssitzung vorlegen.
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