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  • Di., 02. Juli 2013, 17:13 Uhr
    Haltepunkte zwischen Ludwigshafen und Mainz werden im Rahmen der 2. Stufe der S-Bahn Rhein-Neckar umgebaut und modernisiert

    Minister Lewentz besucht die S-Bahn Baustelle in Mettenheim

    Der Bahnhof Mettenheim unmittelbar vor Beginn der Arbeiten. Archivfoto: Gernot Kirch


    Am Dienstag, dem 2. Juli, konnte sich der Infrastrukturminister des Landes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz ein Bild von dem Fortgang der Bauarbeiten am zukünftigen S-Bahn-Halt in Mettenheim machen. Er besuchte die Baumaßnahme in Mettenheim stellvertretend für die parallel laufenden Bauarbeiten an den Haltepunkten Ludwigshafen-Oggersheim und Bodenheim, die in diesem Jahr im Rahmen der Modernisierung der Nahverkehrsinfrastruktur zwischen Ludwigshafen und Mainz im Rahmen der zweiten Baustufe der S-Bahn Rhein-Neckar umgebaut werden.

    Der Baubeginn für die Bauphase II an den Stationen Bobenheim, Osthofen, Dienheim, Guntersblum, Frankenthal Hbf und Frankenthal Süd ist für April 2014 geplant. Mit den Stationen Mainz-Laubenheim, Nierstein und Nackenheim wird voraussichtlich im Mai 2014 bzw. im Juni 2014 begonnen. Das Streckenprojekt, das mit der Modernisierung der Station Mainz Römisches Theater bereits im letzten Jahr begann, wird in 2015 mit dem Umbau der Station Alsheim abgeschlossen.

    Die Planung umfasst den S-Bahn-gerechten Ausbau von insgesamt 14 Stationen. Dabei werden zwei neue Stationen in Frankenthal Süd und Dienheim gebaut sowie 12 vorhandene Stationen modernisiert und erweitert. Besonders wichtig ist, dass die Stationen zukünftig barrierefrei erschlossen werden. Dazu gehören drei neue Personenunterführungen, 12 neue Aufzugsanlagen und fünf neue Rampenanlagen.

    Die Kosten des Projektes belaufen sich auf insgesamt rund 53 Millionen Euro. Davon sind rund 42,9 Millionen Euro Baukosten und rund 10,1 Millionen Euro Planungskosten. Der Bund beteiligt sich mit 60 Prozent, das Land Rheinland-Pfalz mit 25 Prozent sowie die kommunale Seite mit 15 Prozent an den zuwendungsfähigen Baukosten. Die nicht zuwendungsfähigen Kosten tragen die Städte, Landkreise und Gemeinden.

    Das zukünftige Betriebsprogramm sieht einen Ersatz der heutigen Regionalbahnleistungen zwischen Mainz und Ludwigshafen durch die S-Bahn Rhein-Neckar tagesdurchgängig im Halbstundentakt vor. Entsprechend dem RE-Konzept des Zweckverbandes SPNV RLP Süd werden zudem die heute zweistündlich verkehrenden RE-Leistungen im Abschnitt Mainz-Ludwigshafen ab Ende 2014 zu einem stündlichen Angebot weiterentwickelt.

    Barrierefrei erschließen
    Die verschiedenen Teilmaßnahmen beinhalten einen Neu- bzw. Umbau von Bahnsteigen auf die Systemhöhe von 76 Zentimeter über Schienenoberkante mit einer Baulänge von 210 Metern. Darüber hinaus werden die Stationen barrierefrei erschlossen und erhalten ein Blindenleitsystem nach den geltenden EU-Richtlinien. Die Bahnsteigausstattung erfolgt im modernen S-Bahn-Standard.

    Im Zuge des S-Bahn-gerechten Ausbaus erfolgt eine Anpassung der Netz-Infrastruktur an den Gleis- und Oberleitungsanlagen sowie der Leit- und Sicherungstechnik, soweit es für die Realisierung des S-Bahn-Betriebes erforderlich ist.

    Die S-Bahn-Strecke zwischen Ludwigshafen und Mainz ist Teil des umfassenden Infrastrukturprojektes S-Bahn Rhein-Neckar 2. Stufe, die auch Bahnsteigertüchtigungen an den Strecken Mannheim—Schwetzingen— Karlsruhe, Mannheim—Biblis—Groß Rohrheim, Mannheim—Weinheim—Bensheim und Heidelberg—Bruchsal (Bahnsteigverlängerungen) beinhalten

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