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  • Mo., 27. Juli 2015, 14:11 Uhr
    Weitsichtig und verantwortungsvoll: Leitbild von Wormatia offiziell verabschiedet / Verein positiv weiterentwickeln

    Inhalte sind ab der neuen Saison Verpflichtung

    Symbolisch setzten die Verantwortlichen aus Verwaltung, Hochschule, Verein und der Sponsorenschaft ihre Unterschrift unter das am Montagmorgen offiziell verabschiedete Vereinsleitbild mit seinen Handlungsfeldern. Von links: Helmut Antz, Michael Kissel, Tim Brauer, Helmut Emler, Uwe Franz, Jens Hermsdorf und Stefan Heinrich, Jugendleiter beim VfR Wormatia. Foto: Steffen Heumann


    VON STEFFEN HEUMANN Vorstand, Wirtschafts- und Verwaltungsrat des Vereins hatten in den letzten Monaten gemeinsam mit der Hochschule Worms, Sponsoren sowie weiteren externen Personen aus Wirtschaft und Politik, in mehreren Arbeitssitzungen ein Konzept erstellt, wie sich der Verein Wormatia zukünftig sportlich, aber auch als „Gesellschaftliche Institution für Stadt und Region” weiterentwickeln und nach Außen präsentieren kann. Nachdem das Leitbild und die Vereinsstrukturen Ende Juni in der Hochschule Worms dem Unterstützerkreis und Vereinsmitgliedern von Professor Dr. Stefan Lubritz, Hochschule Worms, und dem 1. Vorsitzenden Tim Brauer vorgestellt und anschließend diskutiert wurden, folgte am Montagmorgen die offizielle Verabschiedung im Clubhaus.

    Signalwirkung für andere Vereine

    „Die Inhalte sehen wir bereits ab der neuen Saison als Verpflichtung”, betonte Tim Brauer die Wichtigkeit eines Leitbildes für die zukünftige Entwicklung. Es sei notwendig, den Blick auch nach innen zu richten, so Brauer, der auf eine Signalwirkung für andere Vereine und die Stadt hofft. Wormatia, wie auch die Hochschule seien Bestandteil der Stadt, erläuterte Hochschul-Präsident Jens Hermsdorf. In dem Projekt würden Kompetenzen gebündelt, um sich als Partner in der Region zu positionieren. Mit Blick auf das gemeinsame Arbeitspaket setzt Hermsdorf auf mehr Professionalität vor Ort. Dass er dabei ebenfalls zum Fußballexperten werde, sei nicht auszuschließen.

    Verantwortungsvoller Gastgeber

    Oberbürgermeister Michael Kissel lobte den Schritt als zukunftsorientiert und über die Grenzen der sportlichen Zielsetzungen hinausblickend. Der Verein werde damit nicht nur im Bereich der Integration seiner sozialen Verantwortung gerecht. In der Außenwirkung seien Verein wie auch die Stadt gute und verantwortungsvolle Gastgeber. Nicht zuletzt für Sponsoren ein entscheidendes Kriterium, dankte das Stadtoberhaupt auch der Hochschule für das eingebrachte Know-how.

    Hausaufgaben gemacht

    EWR-Vorstand Helmut Antz wertete den Tag als wichtigen Meilenstein. „Ein gewichtiger Schritt, der den Verein da voranbringt, wo die Leute nicht nur auf Ergebnisse schauen”, erklärte Antz. Der Verein habe als einer der ersten in der Regionalliga seine Hausaufgaben gemacht, unterstrich Helmut Antz abschließend.
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