Fr., 14.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Fr., 14. August 2026, 10:25 Uhr
    WORMS 2040: Timo Horst beim Rundgang mit dem SPD-Ortsverein Worms-Innenstadt

    Innenstadt gemeinsam weiterdenken

    Zwischen Verkehrshäuschen und 118er-Anlage bleibt die historische Formensprache mit dem Hauptweg als Mittelachse erhalten.

    Wie soll die Wormser Innenstadt im Jahr 2040 aussehen? Dieser Frage ging Stadtentwicklungsdezernent und Oberbürgermeisterkandidat Timo Horst gemeinsam mit dem SPD-Ortsverein Worms-Innenstadt bei einem Rundgang unter dem Motto „Worms 2040“ nach. Vom Ludwigsplatz führte die Route über den Adenauerring und das Domquartier entlang der historischen Stadtmauer bis zum Weckerlingplatz.

    Zu Beginn machte Horst deutlich, dass heute niemand seriös vorhersagen könne, wie eine Innenstadt in 14 Jahren genau funktionieren werde, denn wer hätte um die Jahrtausendwende gedacht, wie sehr Smartphones den Alltag verändern würden? „Deshalb geht es nicht darum, Worms 2040 bis ins Detail vorherzusagen, sondern unsere Innenstadt so aufzustellen, dass sie offen für Veränderungen bleibt.“

    Großes Potenzial

    Erste Station war der Ludwigsplatz. Für Horst bietet der Platz großes Potenzial. Flächen könnten entsiegelt, mehr Grün und Schatten geschaffen und das Element Wasser wieder stärker aufgegriffen werden. Das würde zugleich an die Geschichte des Platzes anknüpfen: Früher befand sich dort eine große Teichanlage mit Fontäne.

    Weiter ging es zum Lückenschluss im Adenauerring an der 118er-Anlage. Dort wird derzeit ein bisher fehlendes Stück der Wormser Ringanlagen neu gestaltet. Flächen werden entsiegelt, neue Grünbereiche geschaffen und Bäume gepflanzt. Zwei neue Wasserspiele mit Fontänen sollen für Abkühlung sorgen.

    Geschichte als Stärke

    Ein weiterer Schwerpunkt war das Domquartier. „Unsere große Stärke ist unsere Geschichte. Der Dom, die Stadtmauer, das Andreasquartier und die weiteren historischen Orte machen Worms unverwechselbar. Diese Orte müssen wir stärker miteinander verbinden und als gemeinsames historisches Zentrum erlebbar machen.“

    Anschließend ging es entlang der historischen Stadtmauer zum Wergers Eck und zum bereits neugestalteten Abschnitt der Ringanlagen. Über die Hans-Tirolf-Anlage führte der Rundgang schließlich zum Weckerlingplatz.

    Für Horst steht fest, dass die Innenstadtentwicklung nicht aus einzelnen Maßnahmen bestehen darf: „Ludwigsplatz, Adenauerring, Domquartier, Stadtmauer und die angrenzenden Plätze müssen wir zusammendenken.“

    Beitrag aus der Rubrik

    » Worms und Ortsteile
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige Tip SüdhessenAnzeige AmtsblattAnzeige das Wormser
    Anzeige TicketshopAnzeige Cecil Cycle KN18256Anzeige 3 Füller 1