NABU: Aufruf zur 2. Insektenzählung vom 4. bis 13. August / Eine Stunde Zähldauer
Insekten sind unverzichtbar
Mit der Erdhummel stehen bei dieser Insektenzählung vor allem die Hummeln im Fokus. Foto: Kathy Büscher/NABU
Insekten sind unverzichtbar – für uns Menschen und die gesamte Natur. Studien zeigen, dass ihre Zahl in Deutschland deutlich zurückgeht.
Daher startet der NABU vom 4. bis 13. August den zweiten Teil der diesjährigen Insektenzählung. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Vielfalt der Insekten in ihrer Umgebung zu zählen und unter www.insektensommer.de online zu melden. Dort finden sich auch zahlreiche Hinweise zum genauen Vorgehen und zahlreiche Hintergrundinformationen. Ein Online-Insektentrainer rundet das Paket ab.
Jeder kann helfen, Daten zur Vielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln, große Artenkenntnis ist nicht notwendig. Zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld oder Gewässer. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus, es geht auch kleiner. Gezählt wird eine Stunde lang.
Praktische Zählhilfe online
Auf 11 Arten soll besonders geachtet werden: Blaue Holzbiene, Blaugrüne Mosaikjungfer, Grünes Heupferd, Kleiner Fuchs, Schwalbenschwanz, Siebenpunkt-Marienkäfer und Streifenwanze. Zusätzlich stehen auch die Hummeln im Mittelpunkt. Wie viele Stein-, Erd- und Ackerhummeln kann man entdecken? Auf www.insektensommer.de steht eine praktische Zählhilfe zum Download bereit, welche die genannten Arten im Bild vorstellt. Das beste Wetter für die Insektenbeobachtung ist sonnig, warm und relativ windstill.
Die Daten werden in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Beobachtungsplattform Naturgucker.de erfasst, vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.