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  • Mi., 07. August 2013, 22:54 Uhr
    MdB Hagemann informiert sich in Kindertagesstätte „Abrahams Kinder“ in Worms-Neuhausen

    Integration wird groß geschrieben

    Mit ihrem integrativen Ganztagesangebot präsentiert sich die evangelische Kita „Abrahams Kinder“ als Vorreiterbeispiel einer milieuübergreifenden Fördereinrichtung für Vorschulkinder. Bei einem Besuch in der Neuhauser Einrichtung informierte sich der Bundestagsabgeordnete Klaus Hagemann (SPD) bei Kitaleiterin Rita Kolan über das Betreuungskonzept und den Wandel in der täglichen Arbeit der Erzieherinnen.

    „Noch immer stammen viele unserer Kinder aus teilweise schwierigen Familienverhältnissen, zum Beispiel HartzIV-Familien oder arbeitslosen Alleinerziehenden und sind auf spezielle Fördermaßnahmen angewiesen,“ erklärte Kitaleitern Kolan. Besonders das Ganztagsangebot mit warmem Mittagessen für die Kinder werde sehr gern von den Eltern angenommen. Leider seien die Ganztagsplätze begrenzt.

    Gebrauch der deutschen Sprache wichtig
    Um einen späteren Schulerfolg zu erleichtern, werde sowohl auf soziales Verhalten als auch auf den Gebrauch der deutschen Sprache geachtet. Kinder mit Sprachdefiziten werden zudem nach Angaben der Leiterin dreimal die Woche mittels eines Sprachintensivkurses gefördert. Außerdem arbeite die Kindertagesstätte eng mit Grundschulen zusammen. „Sprache frühzeitig zu fördern ist sehr wichtig, denn die beruflichen Perspektiven werden positiv beeinflusst", lobte Hagemann als ehemaliger Deutschlehrer ausdrücklich das Engagement der Erzieherinnen und Erzieher.

    Auch die Eltern der auf drei Gruppen verteilten 75 Kinder schätzen die Arbeit der Fachkräfte, die oftmals als vertraute AnsprechpartnerInnen zum Beispiel bei Facharztbesuchen oder bei finanziellen Fragen dienen. „Mit öffentlichen Festen, Exkursionen im Wohngebiet und einer einmal im Monat stattfindenden Krabbelgruppe zeigt sich die Kindertagesstätte Abrahams Kinder offen, freundlich und lebensnah“, urteilte Hagemann.

    Zum Abschluss seines Besuchs machte sich der Abgeordnete ein Bild von der Verkehrssituation vor dem Eingang der Kita. Regelmäßig erschweren dort falsch parkende Pkw der Anwohner die Essensanlieferungen und sorgen für unübersichtliche Gefahrenstellen für Eltern die Ihre Kinder zur Kita bringen beziehungsweise abholen. Hagemann sagte zu, die Verkehrsproblematik an Oberbürgermeister Michael Kissel weiterzugeben und die Möglichkeit einer neuen Parkregelung zu prüfen.

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