Di., 30. April 2013, 14:34 Uhr
Informativer Workshop zur Gebäudesanierung in der VG Eich / Auch die Amortisation der Investitionen war Thema
„Integrierte Wärmenutzung in Kommunen“
Der bei der Verbandsgemeinde Eich beschäftigte Ingenieur Falk Sauder konnte neben Bürgermeister Gerhard Kiefer circa zwanzig interessierte Bürgerinnen und Bürger zum kostenlosen Workshop zum Thema „Gebäudesanierung und deren Wirtschaftlichkeit“ in der Mensa der Realschule Plus in Eich begrüßen. Der Workshop wurde im Rahmen des durch den Verbandsgemeinderat Eich beschlossenen Teilklimakonzeptes „Integrierte Wärmenutzung in Kommunen“ angeboten. Gemeinsam mit dem Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) arbeitet die Verbandsgemeinde seit Juli 2012 an diesem Teilklimakonzept.
Da Privathaushalte den größten Gesamtenergieverbrauch aufweisen und demnach hier das größte Potenzial zur Energieeinsparung besteht, sollen die Bürgerinnen und Bürger auf diesem Weg informiert werden. Kurzweilig und mit großer Fachkompetenz beriet Michael Schuchhardt, Projektmanager und Energieberater des IfaS zu den Themen: Energieverbrauch bei Wohngebäuden, Gründe, die für eine energetische Sanierung sprechen, Dämmmaßnahmen (Arten der Dämmung, Dämmstoffe und was es dabei zu beachten gibt) und unterschiedliche Heiztechniken (z.B. Holzpelletkessel oder Solarthermieanlagen).
Geduldig und ausführlich beantwortete er unter anderem Fragen, ob man sowohl beim Hausverkauf und bei der Vermietung einen Energieausweis für das Haus benötigt, wo genau der Unterschied zwischen einem bedarfsorientierten und einem verbrauchsorientierten Energieausweis liegt oder welche Dämmstoffe sich eignen und was dabei beachtet werden muss.
Mögliche Investitionskosten und Einsparungen veranschaulichte Michael Schuchhardt unter anderem auch am Beispiel Austausch einer Heizanlage und ging dabei auf Heiztypen, Anschaffungskosten und Amortisation des Vorhabens ein. „In manchen Kommunen ist leider niemand zum Workshop erschienen, daher war das heute eine sehr positive Erfahrung. Ich hoffe allerdings, dass dieses Thema in Zukunft noch mehr Beachtung findet“, resümierte er am Ende der Veranstaltung.