Netzwerktreffen der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz Smart Grids bei EWR
Intelligente Netze für die Zukunft
EWR-Vorstandsmitglied Günter Reichart erläutert die Elektrofahrzeuge des EWR-Fuhrparks.
Am Mittwoch trafen sich die Mitglieder des Netzwerks Zukunftsinitiative Smart Grids im Tagungszentrum „Das Wormser“. Eingeladen hatte EWR als Mitglied des Netzwerks. Für die Teilnehmer des Treffens standen unter anderem informationstechnische Fragen zu intelligenten Netze auf dem Programm. So referierte beispielsweise Bernhard Betz, Leiter Netzführung der EWR Netz GmbH, über die Netzintegration des Windparks Wachenheim. Auch die Firma SIEMENS Infrastructure Cities und die VSE AG hatten Vorträge vorbereitet.
Datensicherheit spielt eine wichtige Rolle Das Netzwerk wurde von der neuen Landesregierung Rheinland-Pfalz gegründet und wird von der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen 2010 verantwortlich organisiert. Mit der Initiative möchten die Gründer und ihre Mitglieder die Anwendung von Smart Grid-Lösungen vorantreiben. Im Hinblick auf die steigende Zahl der EEG-Anlagen, die regional Energie ins Netz einspeisen, ist dies absolut notwendig“, erläuterte Johannes Krämer, Geschäftsführer der EWR Netz GmbH. Welche Aufgaben dabei beachtet werden müssen, klären die Mitglieder dabei in den halbjährlichen Netzwerktreffen.
„Ein wichtiger Punkt im Rahmen der Smart Grid-Lösungen ist die Datensicherheit“, erklärte Prof. Dr. Ralf Simon, Wissenschaftlicher Leiter der Transferstelle Bingen. „Um eine höhere Intelligenz der Netze zu erreichen, muss ein großer Datenaustauch stattfinden. Damit rückt das Thema Datensicherheit natürlich in den Vordergrund.“ Passend zu diesem wichtigen Aspekt referierte Peter Schreieck, prego services GmbH über die Kommunikationssicherheit zwischen Anlagen und Leitstelle. Zum Thema Elektromobilität und möglichen Speicheroptionen stellte EWR-Vorstandsmitglied Günter Reichart den innovativen Fuhrpark des Energiedienstleisters vor.
Wirtschaftsministerium als Förderer Auch von der politischen Seite wird das Kompetenznetzwerk unterstützt und gefördert: „Smart Grids stellen eine wichtige technologische Basis für die Energiewende dar. Die Idee des Kompetenznetzwerkes ist, alle notwendigen Akteure dafür zusammen zu bringen und so die Entwicklung voran zu treiben“, erklärte Dr. Stefan Laibach vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz. Die Energiewende fordert neue, innovative Technik. Ein grundlegender Bestandteil davon sind intelligente Netze, sogenannte Smart Grids, die die richtige Aufnahme, Verteilung und Speicherung der regional erzeugten Energie gewährleisten.
Geschäftsführer der EWR Netz GmbH Johannes Krämer begrüßte die Teilnehmer und stellte das Unternehmen vor.