Zunahme der Blutspenden im Vergleich zum Vorjahr / 80 Prozent der Bürger über die Jahre auf Blutspenden angewiesen
Internationaler Blutspendetag an Hochschule Worms
Von links: Freude an Blutspendtag zeigen das Maskottchen, Mitglieder des Sozialreferats des AStA und Jonas Deichelmann. Foto: Hochschule Worms
Jüngst wandelte sich die Aula der Hochschule Worms erneut in eine Blutspendeeinrichtung des DRK. Inspiriert von der erfolgreichen Knochenmarkregistrierungsaktion des Sommersemesters 2014 und der Blutspendeaktion im Sommer 2015, stellte das Sozialreferat des AStA auch in diesem Jahr eine Aktion zum internationalen Blutspendertag 2016 auf die Beine. Zuvor hatte Jonas Deichelmann als Student, der auch beim DRK Ortsverein Worms Mitglied ist, den Kontakt zum Blutspendedienst des DRK und dem Sozialreferat hergestellt.
Junge Spender für Blutplasma nötig
Um neben dem Blut auch wertvolles Blutplasma verwenden zu können, sind junge Spender nötig, die dann weiterhin spenden sollten, da das Plasma erst nach einer wiederholten Blutspende als gesund abgegeben werden kann. Außerdem sind die Stammspender in der Regel um die 40 Jahre alt und die Gefahr steigt, dass durch Erkrankungen und Medikamenteneinnahme zunehmend potentielle Spender wegfallen, je älter sie werden.
Mehr Spendewillige als im Vorjahr
Spendeten im vergangenen Jahr noch unter 100 Personen, so ließen sich aktuell 115 Studierende, Professoren und Mitarbeiter der Hochschule registrieren – davon 78 Erstspender, was ein gutes Ergebnis darstellt.
Sowohl nach Unfällen als auch bei krankheitsbedingten Operationen kommen Ärzte ohne Blutkonserven nicht aus. Am meisten werden Blutspenden bei Patienten mit Leukämie benötigt, die selbst kein eigenes Blut mehr bilden können. Insgesamt sind rund 80 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger in ihrem Leben auf eine Blutspende angewiesen.