MdL Jens Guth zu Besuch bei Rhenania Worms A.G. / Entwicklung sehr positiv
Investitionen in Standort zahlen sich aus
MdL Jens Guth informierte sich bei der Rhenania A.G. über das Wormser Traditonsunternehmen.
Der Wormser Hafen bildet eine wichtige Schnittstelle für den kombinierten Güterverkehr zwischen Schiene, Straße und Wasserstraße. Angesichts des steigenden LKW-Verkehrs gewinnt der Containerverkehr per Schiff auf den Wasserstraßen und auf der Schiene zunehmend an Bedeutung. Grund genug für den Wormser SPD-Landtagsabgeordneten Jens Guth sich über die aktuelle Lage bei dem Wormser Traditionsbetrieb Rhenania Worms A.G. über die aktuelle Entwicklung zu informieren.
Die Rhenania Worms AG, an der je zur Hälfte die Stadt Worms und einer der bedeutendsten Logistikdienstleister Deutschlands, die Rhenus S.E., beteiligt sind, bietet eine moderne, leistungsfähige Umschlaganlage direkt am Rhein. Die Getreidesiloanlage mit bis zu 30.000 Tonnen Lagerkapazität am Handelshafen, 30.000 Quadratmetern gedeckte Lagerfläche, 40.000 Quadratmetern Freilagerfläche, Brücken- und Portal-Kräne bis 45 Tonnen Hubkraft und Spezialumschlagstapler wird modernsten und anspruchsvollsten Aufgaben gerecht. Die Rhenania Worms A.G. konnte und musste in den letzten Jahren ihre Umschlagkapazitäten ständig steigern, denn die Lagerkapazitäten sind begrenzt. „Wir müssen viel und schnell umschlagen“, so Schüttler, der gerne noch weitere Flächen aufkaufen würde. Der Umschlag konnte in den letzten Jahren von 1 Mio auf 1,5 Mio gesteigert werden; deshalb hätte die Firma großes Interesse bezüglich zusätzlicher Erweiterungsflächen. Zudem wurde mit der Firma „LKW Walter“ aus Österreich ein weiterer Kooperationspartner gewonnen.
Komplexe Betriebsabläufe
Bei einer Führung durch das Hafengelände konnte Vorstand Oliver Schüttler dem Wormser SPD-Vorsitzenden und Stadträtin Patricia Sonek die komplexen Betriebsabläufe verdeutlichen. „Gearbeitet wird teilweise im 3-Schicht-System im Floßhafen, im Container-Bereich im Handelshafen in zwei Schichten“, erläutert Schüttler. Beschäftigt seien aktuell 60 Mitarbeiter, zwei Drittel davon arbeiten im gewerblichen Bereich, die wiederum im 1-Schicht-System beschäftigt seien, schildert er die Personalsituation. Darüber hinaus bildet die Rhenania Worms A.G. auch aus; aktuell werden drei Auszubildende zum Kaufmann für Speditions- und Logistikleistungen ausgebildet und zwei Studenten im dualen Studiengang Logistik beschäftigt. 95 Prozent der Arbeitnehmer kommen aus Worms und der näheren Umgebung.
MdL Jens Guth lobte die überregionale Bedeutung des Hafens zur Entlastung des Straßenverkehrs und sicherte Unterstützung bei der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung zu. „Als Wormser SPD-Abgeordneter ist es mir eine Herzensangelegenheit diesen wichtigen Wirtschaftsstandort weiter zu entwickeln und die Arbeitsplätze für Wormser Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auszubauen“.