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Mo., 04. April 2022, 14:48 Uhr
Triathlon: stimmel-sports Athleten bei Südafrikanischer Ironman Meisterschaft in Port Elizabeth
Ironman Nummer 2 für Binninger
Jana Binninger auf der Laufstrecke.
Heftige Wetterbedingungen bringen die Sportler beim Ironman in Südarfika an ihre Grenzen. Jana Binninger legt mit bester Radzeit aller Altersklassenathletinnen, aber die Basis für einen Platz auf dem Gesamtpodium und feiert erneut den Alterklassensieg in der F30-34.
Mit dem Ziel ein Ironman-Rennen früh im Jahr unter der Sonne und bei warmen Temperaturen zu bestreiten, reisten die zwei stimmel-sports Athleten Jana Binninger und Jörg Stimmel in die „windy city“ Port Elizabeth.
Die Tage vor dem Rennen standen ganz im Zeichen: Wassergewöhnung (Meer, Temperatur und hohe Wellen), sowie die sehr schwierigen Straßenverhältnisse auf der Radstrecke zu erkunden. Bei Stimmel liefen die letzten zwei Wochen vor dem Rennen nicht wie geplant. Eine zähe Erkältung und Magen-Darm-Problemen ein paar Tage vor Rennstart bedeuteten keine optimalen Voraussetzungen. Dennoch wollten die beiden Wormser Athleten den Test mit der Konkurrenz nicht nehmen lassen.
Am Rennmorgen ging es um sechs Uhr zum letzten Check der Räder und dann ab in den Neo. Der Start war für 6.45 Uhr geplant. Um 6.25 Uhr dann die Nachricht: kein Schwimmen (hohe und unberrechenbare Wellen) für die Athleten und der Regen prasselte nur so runter. Die Temperaturen sanken auf 16 Grad und der Start wurde auf 8 Uhr verschoben. So ging es mit zitternden Armen und Beinen zum Rad. Nach über 20 Minuten lediglich im Einteiler bekleidet, wurde Stimmel und nur eine Minute später Binninger im Rolling-Start-Modus (alle zehn Sekunden drei Athleten) auf den 180 Radkilometer langen Kurs, los gelassen. Nach 5:15:25 Stunden erreichte Binninger mit der schnellsten Radzeit aller Altersklassenathletinnen die Wechselzone zum Laufen. Stimmel folgte, durch Krämpfe auf dem Rad aufgrund der Kälte, nach 5:22:51 Stunden. Dennoch probierte er den Start in die Laufschuhe, entschied aber nach gut vier Kilometern auf seinen Körper und die Leere im Bauch das Rennen vorzeitig zu beenden.
Binninger legte erste 15 schnelle Laufkilometer in einem 4:37er Schnitt auf den Asphalt. Doch dann plagten sie sehr starke Hüftschmerzen, was fast der Ausstieg bedeutete. Doch die gute Ausgangslage mit Platz eins aller Altersklassen-Frauen ließ sie weiter den Kampf gegen den Schmerz angehen. Bis Kilometer 38 lag sie weiterhin auf Platz eins, wobei der Abstand von Anfangs knapp zehn Minuten auf Gesamtplatz zwei immer weiter schmolz und sie somit am Ende mit 2:46 Minuten Rückstand, dennoch super glücklich über den Kampf gegen den Schmerz, als zweite Gesamtsiegerin der Frauen und erste der Altersklasse W30-34 das Ziel erreichte.
Durch den Altersklassensieg von Binninger, welchen sie mit über zehn Minuten Vorsprung für sich entschied, hätte Binninger erneut die Quali für die Weltmeisterschaft im Oktober gesichert. Da sie diese aber bereits hat, freute sich die Zweitplatzierte über die Chance in Hawaii neben Binninger an den Start zu gehen, sehr.