Mo., 17.08.2026
Die Gratiszeitung für Worms und das Nibelungenland
  • Startseite
  • Sport
  • Termine
  • Stellenmarkt
  • Mi., 21. Oktober 2015, 10:00 Uhr
    Gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen gab es mit einem 28: 30 für die HSG Worms die 4. Niederlage in Folge

    Ist der positive Hauch des Aufstiegs bereits verpufft?

    Es war doch eigentlich zu erwarten, dass die Gäste in diesem Rheinhessen-Derby – sie hatten erst zwei Punkte auf dem Konto - vom Anpfiff weg hoch konzentriert zur Sache gehen werden und man dies auch von den HSG-Gastgebern erwarten durfte.

    Doch was sich den Wormser Handball-Anhängern zur späten Stunde am letzten Samstagabend in der heimischen Nikolaus-Doerr-Halle bot, war schlichtweg unbegreifbar und anfänglich einfach unterirdisch. Denn 1:8 stand es in der  7. Minute und nach 17 Minuten lagen die Gäste immer noch deutlich mit 5:11 vorne. Da hatten die Schützlinge des Wormser Trainers Gerd Zimmermann wohl alle guten Vorsätze und jegliches Selbstvertrauen in der Kabine gelassen und hatten sich regelrecht überrollen lassen. Es spricht dennoch für die Moral und den Zusammenhalt in der Mannschaft, als man danach vermehrt daran ging, das Unglück noch abwenden zu wollen, was letztlich aber leider nicht mehr gelang und ein eigentlich eingeplanter Sieg an die Gäste ging. Aber auch ein Schuss vor den Bug, dass der Kampf um den Klassenerhalt in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar wohl bis zum letzten Spieltag anstehen wird.

    Viele technische Fehler
    „Heute hat uns nicht der Torabschluss das Genick gebrochen, sondern die vielen technischen Fehler auf dem Weg zum gegnerischen Tor“, so der sichtlich enttäuschte Wormser Trainer Gerd Zimmermann nach der unverhofften Heimspielniederlage gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen. Letztlich musste man sich nach der regelrecht verschlafenen Anfangsphase und umso spannender Schlussphase knapp mit 28:30(10:13) geschlagen geben. Obwohl Beginn- und Endphase kaum hätten unterschiedlicher verlaufen können, spiegelten doch beide Phasen die Form der beiden Mannschaften wider. Während die Gastgeber in den Anfangsphase des Spiels  einen Ball nach dem anderen gegen deutlich wacher agierende Binger regelrecht her schenkten, kehrte in den Schlussminuten die Abschlussschwäche der letzten Wochen zurück.

    Dass dazu ausgerechnet, der nach seiner Gehirnerschütterung fast wiedergenesene Spielmacher Denis Markert mit letzter Kraft einen Siebenmeterstrafwurf zum möglichen 28:28-Ausgleich an den Pfosten setzte, machte den gebrauchten Tag so richtig fest.

    Bis zum Umfallen gekämpft
    „Er hat bis zum Umfallen gekämpft, weshalb ich ihm auch nicht ansatzweise einen Vorwurf machen kann, sagte Coach Zimmermann. Vielmehr vermisste er in der Schlussphase Mut und Kreativität bei dessen Mitspielern, die sich nach der verpatzten Anfangsphase mühselig  in die Partie kämpften. Trotz zwischenzeitlichem 1:8 (7.) und 5:11 (17.) ließ man die Gäste nicht so ohne Weiteres  entscheidend davonziehen. Neben Denis Markert hielten insbesondere sein Bruder Fabian in der Offensive und der ebenfalls zurück ins Team gekommene Florian Reichelt im Innenblock der Abwehr mit vollem Einsatz dagegen. Deren erfolgreiche Aktionen wirkten sich auf das Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft aus, was sich nach dem Seitenwechsel auch endlich positiv auf der Ergebnistafel niederschlug. Stück für Stück arbeiteten sich die Gastgeber mit der Unterstützung der Zuschauer  an den Gegner heran. Der durchaus mögliche Ausgleich blieb den Handballern aus der Nibelungenstadt jedoch verwehrt.

    Unnötige und vermeidbare Niederlage
    Letztlich eine unnötige und vermeidbare Niederlage mit mangelnder Konzentration (Einstellung?) auf die eigenen Stärker in der Anfangsphase. Doch besser jetzt im 7. Spiel der Saison als im weiteren Verlauf und deshalb auch noch zu korrigieren. Da kommt die zweiwöchige Spielpause zum Atemholen gerade recht und bei der gemeinsamen Reise nach Berlin, auf Einladung von MdB Marcus Held, kann man sich wieder neue Ziele setzen. So auch die Auffassung von Trainer Gerd  Zimmermann: „Wir werden  die Zeit nutzen, um die Kräfte neu zu bündeln und durch intensive Trainingsarbeit wieder zu unserer Form der ersten Spiele finden. Dann stellen sich die positiven Ergebnisse auch wieder ein, davon bin ich überzeugt.“

    Für die HSG Worms spielten: Felix Kaltenthaler, Marco Palzer (Tor), Bernd  Ströning, Alexander  Eusterholz (2), Christian Kulaszewicz (1), Fabian Markert (7), Denis  Markert (9), Jochen Schloß (1), Andre Ermisch, Markus Metzdorf, Florian  Reichelt (3), Christian Augst (4), Tobias Feil, Orintas Klimavicius (1).

     

     

     
    Anzeige Reifen Mast KN10123Anzeige Platten NOLLAnzeige Online StellenmarktAnzeige dkge 1x1
    Anzeige AmtsblattAnzeige TicketshopAnzeige Cecil Cycle KN18256
    Anzeige das WormserAnzeige Tip SüdhessenAnzeige 3 Füller 1