„Bildung ist bunt“: Wormser Bildungsträger präsentierten Vielfalt der Bildung auf Wormser Obermarkt
IT, Feuer und Schmiede
Symbolisch schmiedete Oberbürgermeister Michael Kissel zum Auftakt über dem offenen Feuer des Jugendhandwerkerdorfs der Magnusgemeinde. Mit ausreichender Hitze schmiedeten die Profis später handgefertigte Buttermesser. Foto: Florian Helfert
Gemeinsam veranschaulichten Wormser Bildungsträger wie das Jugendhandwerkerdorf der Magnusgemeinde, dass Bildung in Rheinhessen an vielen Orten stattfindet – so auch gestern rund um das Schicksalsrad am Obermarkt anlässlich des „Bildungstags in Worms“. Unterstützt durch das Stadtmarketing der Nibelungenstadt sowie beispielsweise den Rotariern organisierten Initiativgründer Jörg Haubold zusammen mit der Wormser Hochschule und der ALISA Stiftung einen bunten und vielfältigen Erlebnistag zum spielerischen Mitmachen.
Am Stand der Hochschule wartete ein modernes Eye-Tracking, welches Bewegungen der Hand wie etwa ein Zugreifen aufzeichnet, um hierdurch eine virtuelle Spielfigur auf dem Bildschirm eines Notebooks zu umschließen und zu verrücken. Das Technische Hilfswerk errichtete eine akkurate Leonardo-Brücke, deren technische Grundidee – das Prinzip des Flechtens auf starre Bauteile zu übertragen – auf eine Skizze des italienischen Erfinders Leonardo da Vinci (1452–1519) zurückgeht.
Eine Fahrt mit dem Nibelungenbähnchen durch die historische Dom- und Lutherstadt rundete die Mitmachaktionen des Bildungstages ab.