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  • So., 18. Oktober 2015, 23:23 Uhr
    Mitglieder des 1. WSC-Poseidon sprechen dem Vorstand ihr Vertrauen aus und konkretisieren die Pläne

    „Ja“ zur Traglufthalle

    So sehen die ersten Planung für Halle und Zugang aus.


    Die Mitgliederversammlung, zu der der geschäftsführende Vorstand eingeladen hatte, stand ganz im Zeichen von „Transparenz“ und „Vertrauen“. Der Versammlungsraum war mehr als proppenvoll von interessierten Mitgliedern, die sich über den aktuellen Stand zum Thema „Traglufthalle im Poseidon-Bad“ informieren wollten.

    Der Vorstand setzte ganz auf Transparenz. Der 1. Vorsitzende Manfred Pfeiffer erläuterte zunächst die grundlegende Haltung des Vorstandes. Bei der steigenden Zahl der Nichtschwimmer und der über hundert Kinder auf der Warteliste für einen Schwimmkurs, benötigen nicht nur die schwimmsporttreibenden Vereine sondern auch die Stadt für die Schulen dringend ein Lehrschwimmbecken. So wurden schon zahlreiche Gespräche mit der Stadt und Politik sowohl auf kommunaler als auch auf Landesebene geführt. Man ist sich einig, dass die Traglufthalle eine Übergangs-lösung ist, bis von städtischer Seite ein neues Lehrschwimmbecken in Massivbauweise realisiert werden kann.

    Mandat der Mitglieder
    Um jedoch weiter verhandeln und konkrete Absprachen treffen zu können, benötigt der Vorstand ein Mandat und die Unterstützung der Mitgliedschaft. Der Technische Leiter Dieter Eberts erläuterte anhand des Lageplanes, wo genau die Traglufthalle stehen sollte und wie man den Zugang, sowie weitere technische Veränderungen geplant habe.

    Besonders interessant wurde es beim Bericht des Schatzmeisters Jürgen Naumann, der den Mitglieder die voraussichtlichen Kosten den möglichen Einnahmen der Traglufthalle gegenüber stellte. Hier wurde sehr schnell deutlich, dass es sich wirklich um ein für den Verein sehr großes Projekt handelt, dessen Umsetzung genau geplant werden will.

    „Nicht auf die leichte Schulter nehmen“
    Aufgrund häufiger Fragen nach einer großen Traglufthalle, die auch das Schwimmerbecken mit einschließe, wurde auch die große Variante dargestellt. „Für die große Lösung fehlt mir persönlich der Mut“ sagte Manfred Pfeiffer und ergänzte „ich bezweifele auch, dass für diese Variante die üblichen Zuschüsse von Land und Stadt fließen, da die Erforderlichkeit in Zweifel gezogen werden dürfte“. Der 1. Vorsitzende weiter: „Auch die kleine Variante will genau durchdacht werden und muss finanzierbar sein. Wir vom Vorstand nehmen das nicht auf die leichte Schulter“. Derzeit stehen noch einige Antworten der Stadt auf Fragen zu Zuschüssen und möglicher Hallennutzung aus. Ohne diese Informationen ist es schwer, weiter zu kalkulieren.

    Es gab viele Rückfragen und konstruktive Vorschläge aus den Reihen der Mitgliedschaft. Es wurde diskutiert und vor allem sachlich miteinander beraten, wie ein Traglufthallenbau finanziell gestemmt werden könnte. Eine genaue energetische Planung sei sehr wichtig und sollte nicht aus den Augen verloren werden. Ein großer Dank ging an den Vorstand, für die sorgfältige Ausarbeitung der Daten im Vorfeld, die diese Transparenz erst ermöglichte.

    Vertrauen ausgesprochen
    Die Offenheit des Vorstandes und die klaren, strukturierten Informationen zahlten sich aus. So schenkten die Mitglieder in der folgenden Abstimmung dem geschäftsführenden Vorstand ihr Vertrauen und erteilten ihm ein Mandat für weitere Verhandlungen. „Wir werden den Verein nicht an die Wand fahren, auch nicht für eine Traglufthalle“ waren die abschließenden Worte des ersten Vorsitzenden.

     
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