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  • Mo., 29. Februar 2016, 14:14 Uhr
    Ursula Orth für 25 Jahre als AWO-Ortsvereinsvorsitzende geehrt / Vielfältige Arbeiten und Aufgaben

    Jahresempfang mit 200 Personen

    Marianne Seibert, die das „Goldene Fahrrad” von Ursula Orth überreicht bekam, wird im Mai 80 Jahre alt und ist jeden Tag mit dem Fahrrad für die AWO unterwegs.


    Der im 39. Jahr seines Bestehens inzwischen auf 348 Mitglieder angewachsene AWO-Ortsverein hatte zum 21. Jahresempfang eingeladen und 200 Personen waren der Einladung zum Jahresrückblick und zur Vorschau bei einem herausragenden und sehr geschmackvollem Heringsbuffet mit Quelde  sowie einer Hausmacher Wurstplatte und Quark, das Reiner Schmitt von der „Bürgerstube“ mit seinem Team zubereitet hatte, gefolgt. Wo gibt es das sonst noch – sogar die Quelde wurden geschält serviert. So manche/r ging auch noch ein zweites und ein drittes Mal zum Nachfassen.   „Ein schönes Gefühl für einen Veranstalter, wenn eine Einladung und auch das angebotene Essen so viel Zuspruch findet“, so die 1. Vorsitzende Ursula Orth.

    Ursula Orth konnte viele Gäste befreundeter AWO-Ortsvereine aus Lampertheim, Gimbsheim, Wendelsheim, Eich sowie als Ehrengäste den Bundestagsabgeordneten Marcus Held, die Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp, Ortsbürgermeister und Helmut Seibel. Ein ganz herzlicher Willkommensgruß galt dem Ehrengast Rudi Frick, stellvertretender Vorsitzender des AWO-Bundesverbandes, 1. Vorsitzender von AWO International und 1. Vorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Rheinland. Zu Beginn der Veranstaltung gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute dem vor wenigen Tagen verstorbenen Altbürgermeister Walter Arnold, der 2014 zum Ehrenmitglied der AWO Hamm ernannt wurde und auf dessen Initiative hin der Ortsverein gegründet wurde.

    Für die musikalische Unterhaltung sorgten die „Rohrlacher Freunde“ aus Worms, die mit ihren Liedern das Publikum faszinierten und zum Mitsingen und Mitschunkeln einluden. Der Auftakt waren zwei AWO-Lieder, die von Peter Buhl selbst gedichtet wurden. Zwischendurch trug der „Chef“ der 4-köpfigen Truppe, Peter Buhl, noch einige Anekdoten vor, die das Publikum zum Lachen brachten. Zum 2. Mal in Hamm war die „Seniorentanzgruppe Rheindürkheim“, die mit ihrer tollen Kleidung sofort ins Auge stachen. Ohne Zugabe durften sie natürlich nicht die Bühne verlassen.

    Lob in höchsten Tönen

    Landtagsabgeordnete Kathrin Anklam-Trapp ließ es sich nicht nehmen, die vielfältige soziale Arbeit der AWO in höchsten Tönen zu loben. Sie hob in ihrer Laudatio hervor, dass Ursula Orth erst vor wenigen Tagen für ihre 20-jährige Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte der Verbandsgemeinde Eich geehrt wurde, sie aber noch ein 2. Jubiläum hat, nämlich seit 25 Jahren steht sie dem AWO-Ortsverein Hamm als Vorsitzende vor.  Auch Marcus Held, MdB, sprach sein Dank und Anerkennung aus und lud als „Geschenk“ für ihre aufopferungsvolle soziale Arbeit Ursula Orth und ihr Helferteam zu einer 4-tägigen Reise im Oktober nach Berlin ein. Auch Bürgermeister Helmut Seibel schloss sich den Glückwünschen der Vorredner an und überreichte ein Blumenpräsent. Die Lampertheimer und Gimbsheimer AWO-Freunde gratulierten Ursula Orth mit einem Blumenpräsent zu ihrem Jubiläum.

    Dank für großartige Unterstützung

    In ihrem Jahresrückblick ging die Vorsitzende u.a. auf die vielfältigen Arbeiten in der Flüchtlingshilfe ein, die die Hammer AWO in der Verbandsgemeinde Eich mit ihrem „AWO-Markthaus“ leistet. Sie dankte allen Helfern für die großartige Unterstützung. „Ich schäme mich für die, die diese Menschen beschimpfen oder bedrohen. Auch wir, die AWO, haben schon anonyme Anrufe oder Drohbriefe bekommen. Aber wir machen trotzdem weiter“, führte Orth in ihrer Rede aus.

    Der stellvertretende AWO-Bundesvorsitzende und 1. Vorsitzende von AWO-International, Rudi Frick, berichtete über die internationalen und bundesweiten Hilfsaktionen der AWO. „Ich hoffe, dass es den gesellschaftlichen Kräften, und unsere AWO ist dabei eine starke Kraft, gelingen wird, diesem Mob die Stirn und Einhalt zu gebieten. Schon den kleinsten Anfängen muss Einhalt geboten werden“, führte er aus. Starker Applaus bekräftigte seine Worte.

    Kathrin Anklam-Trapp, MdL, Marcus Held, MdB und der stellv. AWO-Bundesvorsitzende Rudi Frick nahmen, zusammen Ursula Orth, die Ehrungen vor, und zwar für 25 Jahre AWO-Mitgliedschaft (folgende Jubilare waren anwesend): Hildegard Ebeling, Gisela Triller und Volker Luckas; 30 Jahre Mitgliedschaft: Marianne Seibert und Inge Berger.

    Dank und Anerkennung für ihr überaus starkes ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit sprach Ursula Orth Regina Frey, Gabi Degler, Marianne Kleemann, Irmgard Gille und Rosi Wipfler aus, „die immer zur Stelle sind, wenn sie gebraucht werden“, führte Ursula Orth in ihrer Laudatio aus. Auch die neu gewählte Gimbsheimer AWO-Vorsitzende Denny Schulz erhielt eine Dankeschön-Urkunde für ihre Hilfe und Unterstützung der Hammer AWO bei diversen Veranstaltlungen.

    Auszeichnung für besondere Verdienste

    Ausgezeichnet für besondere Verdienste wurde Marianne Seibert mit dem „Goldenen Fahrrad“ für die vielen Krankenbesuche,  Geburtstagsbesuche, Einkaufsfahrten, Spenden abholen u.v.m., da sie immer mit dem Fahrrad unterwegs ist. Raimund Fatho, für die technische Hilfe bei Veranstaltungen, Filmvorführungen, Bustransfer u.v.m. erhielt er die „Goldene Kamera“ überreicht. Reiner Schmitt, das „AWO-Nobelpreiskomitee“ und die „University of Gourmet“ hatten beschlossen, Reiner Schmitt für die hervorragenden Leistungen als „Weltbester Koch“ auszuzeichnen. Ihm wurden „Goldene Kochlöffel“ verliehen, die er ab sofort benutzen darf. „Die Arbeiterwohlfahrt hat hier in Hamm einen großen Teil dieser sozialen Verantwortung übernommen und das Markenzeichen bzw. Symbol, nämlich das offene AWO-Herz, ist Jung und Alt überall bestens bekannt“, führte sie weiter aus. Die Vorsitzende beendete ihre Rede mit dem Hinweis, dass die AWO auch in Zukunft sich für diejenigen einsetzen werde, die Hilfe benötigen und leitete damit zum gemütlichen Teil über.

    Ein weiteres Highlight des Tages war das pünktlich um 15 Uhr eröffnete Kuchenbuffet. Trotz dem hervorragenden Mittagessen ging auch da noch einiges in den Magen. So manch ein Diabetiker schmiss bei diesem Anblick alle guten Vorsätze über den Haufen und griff zu, denn bei diesem Anblick konnte man einfach nicht widerstehen. „Wer die Welt verändern will, braucht nicht nur Mut und gute Ideen, sondern auch ein starkes Team! Mit diesem Spruch dankte Ursula Orth ganz herzlichen dem gesamten AWO-Helferteam. Beim Nachhausegehen waren sich alle einig: So einen schönen Tag hatte man schon lange nicht mehr.

    Beim Jahresempfang der AWO Hamm wurden zahlreiche Helferinnen und Helfer geehrt. Die Vorsitzende Ursula Orth ist seit 25 Jahren als Vorsitzende aktiv.

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