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  • So., 22. September 2013, 23:49 Uhr
    Ein sichtlich bewegter Jan Metzler feierte mit seinen Parteigenossen ausgelassen in den „12 Aposteln“ seinen Erdrutschsieg gegen Marcus Held um den Einzug in den Bundestag

    Jan hat’s gepackt!

    VON ROBERT LEHR „Nicht Geld siegt, sondern Sympathie“ – Hans-Joachim Kosubek strahlte in Anspielung auf einen sehr aufwendigen Wahlkampf auf Seiten seines politischen Gegners, bei seinen Begrüßungsworten bei der Wahlkampfparty des Kreisverbandes der CDU in den „12 Aposteln“, als hätte er selbst das Direktmandat für den deutschen Bundestag gewonnen.

    Noch sichtlich beeindruckt von seinem Wahlerfolg stand Jan Metzler am Sonntagabend neben dem Kreisvorsitzenden und schien seinen Erfolg selbst noch nicht wirklich fassen zu können. Erstmals gelang es dem 32-jährigen Betriebswirt und gelernten Winzer aus Dittelsheim-Heßloch, den hiesigen Wahlkreis 207 für seine christdemokratische Partei direkt zu gewinnen.

    Metzler setzte sich mit 42 Prozent der Stimmen damit sehr deutlich gegen seinen SPD-Mitbewerber, den Oppenheimer Stadtbürgermeister Marcus Held mit 37 Prozent, durch. Metzler folgt nach seinem Wahlerfolg dem SPD-Parlamentarier Klaus Hagemann nach Berlin. Hagemann hat den Wahlkreis seit 1994 vertreten und war aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

    Tote Hosen begleiten erfolgreichen Wahlkämpfer
    „An Tagen wie diesen“ drang es laut aus den Boxen, als der Wahlgewinner Metzler gegen 21 Uhr unter riesigem Applaus in die proppenvolle Gaststätte in der Alzeyer Straße einzog. Doch weniger wie ein strahlender Matador, sondern eher zurückhaltend und gar gerührt von dem Vertrauen, dass die Wähler in ihn gesetzt hatten.

    Und so ging Metzlers Dank bei seiner, von ständig aufbrandendem Applaus unterbrochenen Rede, neben seinem Wahlkampfteam vor allem denjenigen, die ihn mit ihrer Stimme unterstützt hätten. Er freue sich riesig, seine Heimat in Berlin vertreten zu können und versprach, seine Politik an den Belangen der Bürger hier zu orientieren und ein guter Sachwalter ihrer Interessen zu sein.

    Endlos schien die Reihe der Gratulanten zu sein, die dem frisch gebackenen Bundestagskandidaten ihre Glückwünsche übermitteln wollten. Dabei waren es neben der Familie und Freunden auch zahlreiche politische Weggefährten wie der Westhofener Verbandsgemeinde-Bürgemeister Walter Wagner, die CDU-Landtagsabgeordnete Dorothea Schäfer oder der Wormser CDU-Fraktionschef im Stadtrat, Dr. Klaus Karlin.

    Es lag mitnichten an dem Freibier, dass die Stimmung so ausgelassen war – vielmehr fühlten sich die Christdemokraten auch wegen der Zugewinne im Bund auf einer Woge des Erfolges.[nggallery id=223]

     

     

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