Spenden von Sparkasse Worms und AG Kind und Familien sichern Warbedes Weiterarbeit
Jede Vergewaltigung ist ein medizinischer Notfall!
VON KAROLINA KRÜGER Gleich zwei große Spenden konnten die Verantwortlichen vom Warbede Frauenzentrum Worms e.V. am Mittwoch entgegennehmen.
Von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried gab es 2.000 Euro, die in die laufenden Kosten der Spenden finanzierten Arbeit einfließen werden und diese damit sichern.
Von der AG für Kind und Familie gab es sogar 5.000 Euro, diese helfen das wichtige Projekt der Versorgung von Frauen nach Vergewaltigung umzusetzen.
Nach langer Planung und Vernetzung der involvierten Stellen konnte jetzt im März das Wormser Pilotprojekt (Der NK berichtete in seiner Ausgabe vom 24. März 2018) gestartet werden. Frauen denen sexuelle Gewalt widerfahren ist, soll eine schnelle medizinische Versorgung zuteil und die Selbstbestimmung über den eigenen Körper zurück gegeben werden.
Ängste vor gesundheitlichen Gefahren oder ungewollter Schwangerschaft stehen oftmals im Vordergrund, strafrechtliche Verfolgung der Gewalttat treten dahinter zurück. Einfühlsame Hilfe und die Beratung über mögliche Vorgehensweisen steht, neben der Versorgung erlittener Verletzungen, den Opfern bei speziell geschulten Ansprechpartnern zur Verfügung.
Viele Informationen über erste Schritt und Anlaufstellen nach sexueller Gewalt finden Betroffene und deren Angehörige unter www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de
Steffen Burdack und Dr. Marcus Walden von der Sparkasse Worms-Alzey-Ried, Susanne Hamann-Krämer, Regina Mayer und Annette Hölter vom Warbede Frauenzentrum Worms e.V. nehmen Detlef Boos, Vorstand der AG Kind und Familie in ihre Mitte (von links). Foto: Karolina Krüger