WORMS: Weitere Restaurierung beginnt ab März und dauert bis Ende Juni
Jetzt wird auch Stadtmauer selbst saniert
Die Sanierung der Stadtmauer beginnt in diesem Frühjahr, da bis zur Fertigstellung der Ringanlage kein Untergrund vorhanden war, auf dem es möglich gewesen wäre, ein Gerüst zustellen. Foto: Florian Helfert
Durch die Sanierung der Ringanlage am Willy-Brandt-Ring, geplant und betreut durch die Abteilung „Grünflächen und Gewässer“ der Stadtverwaltung Worms, wurde ein weiterer und wichtiger Stadtmauerteil für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Mit Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Ringanlage rückt nun das alte Gemäuer in den Vordergrund. Es wurden Schäden an der Bruchsteinoberfläche festgestellt. Diese müssen nun behoben werden, damit die Stadtmauer auch künftig erlebbar bleibt.
Schon vor Beginn der Sanierung „Ringanlage“ wurden infolge denkmalpflegerischer und restauratorischer Untersuchungen, vereinzelt Bruchsteinflächen von Steinmetzen bearbeitet und gesichert. Unter anderem die statische Sicherung des Fundamentes unter einem Mauervorsprung. Jetzt müssen die Arbeiten vorgesetzt und beendet werden. Darunter fällt das komplette Ausbauen der noch vorhanden Zementfugen. Diese und alle anderen beschädigten Fugen müssen mit natursteingerechtem Fugenmaterial auf Kalkbasis verfüllt werden. Ebenso erfolgt das Ausbessern von Fehlstellen und restauratorische Sichern der Putzfunde/-fragmente.
Die Ausführung der Maßnahme beginnt in diesem Frühjahr, da bis zur Fertigstellung der Ringanlage kein Untergrund vorhanden war, auf dem es möglich gewesen wäre, ein Gerüst zustellen. Dieser Umstand führte dazu, dass das Gerüst erst jetzt im Februar gestellt wird und die Steinmetze ab März 2023 mit den restauratorischen Arbeiten beginnen können. Wenn Witterung und Temperatur mitspielen, könnten die Arbeiten bis Ende Mai/Juni abgeschlossen sein. Das sehr witterungsabhängige Baumaterial kann nur bei Temperaturen zwischen 10 bis 25 Grad Celsius verbaut werden.
Während der Baumaßnahme ist es nicht möglich, direkt an der Stadtmauer entlang zu flanieren. Wege und Grünflächen werden soweit wie möglich freigehalten, dass der Umlauf der Ringanlage eingeschränkt möglich bleibt.