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Di., 05. Februar 2019, 10:17 Uhr
Judotrainer aus dem gesamten Rheinland waren begeistert Lernende
Judoverband Rheinland veranstaltet Trainer-Fortbildung in Worms
Die Trainer der Abteilung Judo nehmen sehr interessiert an der Fortbildungsmaßnahme teil.
Der Lehr,- und Prüfungsreferent Mainrad Linnebacher (6 DAN) hatte am Wochenende zur Trainer Fortbildung nach Worms eingeladen.
Über 22 Judotrainer aus dem gesamten Rheinland nahmen an der vierstündigen sehr kurzweiligen, anstrengenden und intensiven Fortbildung mit viel Spaß teil.
Die Grundthemen waren Basisaufgaben „Von Zweikampfspielen zum Kämpfen, Möglichkeiten zur Verbesserung motorischer Fertigkeiten, Kumi-kata Strategien und Allgemein-methodische Hinweise“.
Das Aufwärmen erfolgte in kleinen Gruppen in Form von Ballspielen mit unterschiedlich großen, schweren, leichten Bällen mit unterschiedlichsten Körperteilen. Danach ging es mit kleinen Zweikampfübungen weiter, die von den Ausführenden das zielgerichtete Verändern einer vorgegebenen Kampfsituation in der direkten Auseinandersetzung mit dem Gegner erforderten.
Komplexe Anforderungen an den Sportler
Das erfolgreiche Bewältigen der vielgestaltigen motorischen Aufgaben, die sich aus den verschiedenen Kampfsituationen und aus der unterschiedlichen Bewegungsstruktur der Übungen ergeben, stellt einmal sehr differenzierte und zum anderen äußerst komplexe Anforderungen an das geistige und körperliche Leistungsvermögen des Sportlers.
Zunehmend wurden koordinative Aufgaben eingebaut, eine körperliche Voraussetzungen für sportliche Leistungen, die die Grundlage für die Steuerung und Regelung der Bewegungs- tätigkeit bewirken. Weitere Aufgaben im Bereich der Reaktionsfähigkeit, der Gleichgewichtsfähigkeit – statisches und dynamisches Gleichgewicht – kamen schweißtreibend hinzu.
Mainrad Linnebacher machte deutlich, wie wichtig die Fortbildungen für Trainer sind. Nur durch „Lebenslanges Lernen“ erweitert man seinen Horizont mit der großen Aufgabe sein Wissen an andere weiterzugeben.
Das spiegelt sich in den zwei Grundprinzipien des Judos wieder: „Bestmöglicher Einsatz von Körper und Geist“ und „Gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen“.