So., 23. März 2014, 07:51 Uhr
Die Jungen Liberalen Worms und der Stellv. Vorsitzende der Wormser FDP Christian Götz stehen kritischen zum geplanten Jugendzentrum
Jugendarbeit in Vereinen stärker fördern
Der Juli-Spitzenkandidat zur Kommunalwahl und stellv. Kreisvorsitzende der Wormser FDP Christian Götz sieht den Vorstoß des Jugendparlaments und der SPD Worms, die alte Güterhalle in ein Jugend- und Kulturzentrum umzubauen äußerst kritisch, da mit diesem Projekt „unkalkulierbare Kosten“ auf die Stadt zukommen.
Aber nicht nur finanzielle Gründe sprechen für den liberalen Politiker gegen ein Jugendzentrum: „Ich sehe es nicht als Aufgabe der Stadt, sich um die Freizeitgestaltung von Jugendlichen zu kümmern. Wir haben in Worms zahlreiche Vereine, die hervorragende Jugendarbeit leisten. Jeder Euro den die Stadt dort investiert, wird durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlich engagierter Mitbürger um ein vielfaches produktiver sein als in einem neuen Jugendzentrum!“ Eine bessere Maßnahme sieht Götz darin, „den Vereinen eine geeignete Infrastruktur zur Jugendarbeit zur Verfügung stellen.“
Nur ein kleiner Teil der Jugend würde profitieren
Ein weiteres Argument das gegen ein Jugendzentrum und für eine stärkere Förderung der Vereinsjugendarbeit spricht, ist „dass nur ein kleiner Teil der Wormser Jugendlichen von einem Jugendzentrum profitieren würde. Wer in einem der Wormser Vororte lebt, hat nichts davon. Sportvereine gibt es jedoch in jedem Stadtteil.“
Als konkrete Förderung der Vereinsjugendarbeit nennt Götz: Sporthallen in den Vororten auch in den Schulferien öffnen, ein Rasen- oder Kunstrasenplatz für jeden Vorort, und die finanzielle Förderung von Räumlichkeiten für die Jugendarbeit der Vereine.